Feste

Oktoberfest für einen guten Zweck

Der Kiwanis-Club Donauwörth und das Jugendzentrum laden von 07. bis 09. Oktober ein zum 8. Kiwanis Oktoberfest in Donauwörth.

Ein Beitrag der Kiwanis Donauwörth

Auf dem Festplatz in Donauwörth wird in diesen Tagen neben Bierzeltbetrieb mit gepflegten Bieren und zünftigen Speisen auch ein buntes Rahmenprogramm angeboten.

Bei all dem Spaß der dreitägigen Veranstaltung dominiert jedoch der Benefizcharakter. Der gesamte Erlös wird wieder sozialen Projekten zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr geht das Geld an das Gewaltpräventionsprojekt „Geheimsache Igel“ und den Förderverein Schwester Christina.

DAS PROGRAMM

FREITAG 13.10.2017

  • ab 18:00 Uhr Einlass
  • Stimmungsmusik ab 19:00 Uhr
  • Ende um 24:00 Uhr

SAMSTAG 14.10.2017

  • Ab 11:30 Uhr Mittagstisch mit Schmankerln vom Kiwanis-Festwirt Leinfelder
  • Kindernachmittag ab 14:00 Uhr mit Auftritten der Kindergärten inkl. Verlosung attraktiver Preise und einem Rundlauf verschiedenster Spiele bis 17:00 Uhr stark verbilligte Fahrpreise
  • Bierzeltgaudi mit den Holzheimer Musikanten “mir schpuin ois” und den “Mertinger Schuhplattler & Goißlschnalzer” ab 19:00 Uhr
  • Ende um 24:00 Uhr

SONNTAG 18.10.2017

  • Details in Kürze

Diese und weitere Infos finden Sie auf der Website des Veranstalters www.kiwanis-donauwoerth.de


Biertransport über weit mehr als 60 Meter

Große Herausforderungen für das Sicherstellen des Biernachschubs auf der Ipfmess’

Es ist alles etwas anders auf der Ipfmess’. Mehr Idylle und Heimeliges, weniger Platz, mehr Gefühle. Für die Aussteller aber deutlich mehr Herausforderungen als anderswo. Denn, wo die Logistik wie selbstverständlich mit eingeplant ist, ist in Bopfingen alles viel kleinteiliger. Kein Platz, kein Durchkommen für große Fahrzeuge. Und deshalb auch kein direkter „Draht“ zu den Zapfhähnen! Alles muss genau geplant sein, damit, der edle Saft fließen kann. Und zwar mit viel Druck bis zu den Schank-Balken. Denn nichts würde das Ipf-Mess-Publikum mehr verärgern, als wenn das Bier ausginge. Deshalb wurde von Seiten des Fürst Wallerstein Brauhauses alles getan, um den Nachschub sicherzustellen.

Über alle Hindernisse hinweg: Braumeister Volker Röthinger prüft hier das Ergebnis höchstpersönlich. Nachschub läuft - die Ipfmess’ kann starten! Zum Wohl!


Alle Feste - Bopfinger Ipfmess´- Fürst Walllerstein Brauhaus

Nach der Mess ist vor der Mess

Fürst Wallerstein Brauhaus beliefert auch das traditionsreiche Volksfest in Bopfingen

Ein Artikel der Rieser Nachrichten gibt einen Überblick über das ganze Programm.

"Nach der Mess ist vor der Mess" von B.Schied

Von Freitag an bis zum kommenden Dienstag ist wieder Ipfmess – das größte Volksfest in der Region Ostwürttemberg. Am Fuß des Hausberges werden wiederum zahlreiche Gäste von der Ostalb, aber auch aus dem benachbarten Ries und nicht zuletzt aus Mittelfranken, erwartet. Nicht wenige Zeitgenossen sprechen davon, dass die Ipfmess von der Atmosphäre her die Nördlinger Mess’ auf den zweiten Platz verdrängt, weil gemütlicher und überschaubarer.

Das Rahmenprogramm entspricht weitgehend dem der vergangenen Jahre. Neben einem Vergnügungspark, Bier- und Weingärten zeigen die Betriebe und Fachgeschäfte aus der Region ihr Leistungsspektrum in den Ausstellungszelten des örtlichen Gewerbe- und Handelsvereins.

Freitag: Offiziell eröffnet wird die Ipfmess heute Abend um 19 Uhr mit dem Einmarsch der Fahnenabordnungen zahlreicher Vereine und dem Bieranstich von Bürgermeister Gunter Bühler im Festzelt Senz. Den krönenden Abschluss des ersten Tages bildet das traditionelle Feuerwerk ab 23 Uhr.

Samstag: Am morgigen Samstag gibt es um 13.45 Uhr am Bopfinger Marktplatz ein Standkonzert. Anschließend geht es mit Vereinen und Gruppen im Festzug zum Ipfmessplatz.

Sonntag: Der Sonntag beginnt traditionelle mit einem ökumentischen Gottesdienst im Festzelt. Von 13 bis 18 Uhr sind in der Innenstadt die Geschäfte geöffnet.

Montag: Der Ipfmess-Montag gehört vormittags der Landwirtschaft. Bei einer Bauernkundgebung im Zelt spricht in diesem Jahr Ministerialdirigent Joachim Hauck vom Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg zu aktuellen Themen der Landwirtschafts- und Energiepolitik.

Dienstag: Der Dienstag ist der „Familientag“ an dem diese den gesamten Tag über auf der Ipfmesse die Familienrabatte nutzen können, bevor dann am Abend das größte Volksfest Ostwürttembergs zu Ende geht.

Anreise: Parkplätze stehen zur Verfügung, die erfahrungsgemäß jedoch schnell weg sind, weshalb sich die Besucher überlegen sollten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bopfingenzu kommen oder sich zur Messe fahren und abholen zu lassen. Ein Buspendelverkehr aus den umliegenden Orten ist eingerichtet.

Mittlerweile ist auch der neue Kreisverkehr in der Innenstadt am Gasthaus Krone soweit fertiggestellt, das er zur Ipfmess befahren werden kann. Gleiches gilt für die neue Bahnunterführung beim BayWa-Gelände, über die Besucher vom Härtsfeld wieder die Stadt erreichen können. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass während der Ipfmess-Tage - vor allem während des Umzugs am Samstag - mit Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 29 zu rechnen ist.

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"Nach der Mess’ ist vor der Mess" - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine:

 

 

 


Im Sudhaus zu Wallerstein gab’s was auf die Ohren

Organisatoren des Blasius Festivals zu Besuch im Fürst Wallerstein Brauhaus

Das Blasius Festival vom 21.-23. Juli wirft seine musikalischen Schatten weit voraus. Das Programm ist vielversprechend und die Vorfreude so groß, dass der Vorverkauf sich bereits rekordverdächtig entwickelt, erzählen die Veranstalter.

„Was wäre die Blasmusik ohne ihren treuesten Begleiter: das bayerische Bier? Und was wäre ein Blasmusikfestival ohne eine starke Brauerei im Hintergrund?“, fragten sich die Organisatoren des Events und nahmen daher unsere Einladung zu einer Bierverkostung ins Fürst Wallerstein Brauhaus gerne an.

Die umtriebigen Musiker haben sich von der Qualität unsere Bier höchstpersönlich überzeugt und - zu unserer großen Freude – ihre Blasinstrumente ausgepackt und im Sudhaus "ihrem" Festbier ein Ständchen gespielt. Blasius versteht es Stimmung zu machen!

Das Fürst Wallerstein Brauhaus freut sich das Blasius Festival unterstützen zu dürfen. Link zum Blasius Festival

 

Foto: Blasius Festival

„Die friedlichste Mess’ seit Jahren“

Dieses Jahr wurden auf der Kaiserwiese weniger Straftaten begangen, jedoch sank auch die Besucherzahl. So beurteilen die Verantwortlichen und Beteiligten das Fest

Ein Artikel der Augsburger Allgemeine von Philipp Wehrmann

Weniger Gewaltdelikte, weniger Diebstähle, kaum Vandalismus und keine größeren Verkehrsunfälle – „die friedlichste Mess’ seit Jahren“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Nördlingen. Insgesamt 50 Einsätze hatte die Polizei, vergangenes Jahr waren es noch 94. Die Zahl der Körperverletzungen habe sich mehr als halbiert. Dabei ereigneten sich fünf der sechs Gewaltdelikte bereits am ersten Wochenende. Zwei Tatverdächtige wurden wiederholt auffällig.

„Unser Sicherheitskonzept ist aufgegangen“, sagt Walter Beck, Leiter der Polizeiinspektion Nördlingen. Tagsüber waren doppelt so viele Streifen wie üblich auf den Straßen, auch nachts sei die Polizeipräsenz erhöht worden. Grund dafür sei die „abstrakte Gefahrenlage“ im Land gewesen, auch wenn kein konkreter Hinweis auf eine terroristische Bedrohung vorgelegen habe, erklärt Beck. Dieses Vorgehen werde auch bei anderen Großveranstaltungen in Bayern verfolgt. Erfreulich sei, dass die Maßnahme nebenbei einen Rückgang „kleinerer“ Delikte bewirkt habe. Zudem sei den Polizisten bei keinem ihrer Einsätze Widerstand geleistet worden, sagt er. Dies sei unter Berücksichtigung der sonst zunehmenden Gewalt gegen Polizisten sehr erfreulich. Einen Beitrag zu dem Rückgang der Straftaten hätten aber auch „die Gelassenheit und Zurückhaltung der Besucher“ und „das berühmte Quäntchen Glück“ geleistet, sagt Beck.

Der Leiter des Nördlinger Ordnungsamts und Mess’-Organisator Jürgen Landgraf, sagt, sein Eindruck decke sich mit dem der Schausteller: Die Mess sei „gut, aber schlechter als in den vergangenen Jahren“ besucht worden. An manchen Tagen sei es schlichtweg zu heiß gewesen, sagt er. Dass Besucher dem Fest aus Angst vor einem Anschlag fernblieben, hält Landgraf für unwahrscheinlich. Die Mess’ sei im Vergleich zu anderen Volksfesten generell recht friedlich. Dass es dieses Jahr noch weniger Zwischenfälle gegeben habe, sei großartig.

Das Festzelt wurde tagsüber kaum und abends erst spät besucht: Christian Papert, Juniorchef des Zeltbetriebes, ist trotzdem zufrieden. Zu heißes Wetter sei für Zeltbetriebe nicht wünschenswert, ein gelegentlicher Regenschauer hätte nicht geschadet, sagt er. Die gut besuchten Freiluftplätze hätten die Flaute aber etwas abgemildert. Am besten sei es am ersten Wochenende und dem zweiten Sonntag gelaufen. Der Zeltbetrieb Papert besuche 14 Feste mit insgesamt 100 Betriebstagen im Jahr – „ein Fest trifft es deshalb immer“. Unglücklicherweise sei es dieses Jahr die Nördlinger Mess’ gewesen, die von einer Hitzewelle erfasst wurde. Sie sei größentechnisch „im oberen Drittel“ der Papert-Feste. Papert lobt die Arbeit der Polizei und des Sicherheitsdienstes. Die Mess’ sei „ein heißes, aber sicheres Fest“ gewesen.

„Trotz tropischer Temperaturen ein gelungenes Fest“, sagt auch der Geschäftsführer des Fürst Wallerstein Brauhauses, Georg Schwarz. Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Die positive Resonanz der Gäste hat uns allen große Freude an der Arbeit gemacht.“ Die Gäste des Sixengartens hätten das Fürst Wallerstein Brauhaus als Festwirt inzwischen mehr als anerkannt, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Herrenmontag: Betrachtungen eines Aussenstehenden

Warum eigentlich endet das größte Volksfest in Nordschwaben traditionell am Montag?

Ein Beitrag von Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein

Es heisst man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Man kann die Feste aber auch so legen, dass man wochentags feiern kann. Diese Kunst des Savoir-vivre zelebriert die historische Kreisstadt Nördlingen seit Jahrhunderten.

Das größte Volksfest Nordschwabens dauert zehn Tage und endet, nicht wie allerorts üblich, an einem Sonntag, sondern am "Herrenmontag". An diesem Tag klingt die Nördlinger Mess' nicht leise aus, sondern es gilt als einer der Höhepunkte der Veranstaltung, den es für einen echten Nördlinger nicht zu verpassen gilt.

Man mag es als Ausstehender in der global vernetzen Welt kaum für möglich halten, aber die Nördlinger Ämter legen die Arbeit geschlossen nieder, damit alle nochmals auf die Kaiserwiese gehen können. Was dieser Tag mit den Herren der Schöpfung zu tun hat, fragt man sich als Außenstehender. Ist dieser Begriff in Zeiten der Gleichberechtigung noch politisch korrekt? Das wäre vielleicht eine launige Diskussion mit den Stadtoberen bei einem kühlen Bier im Schatten des Sixengartens wert.

Der Tag heißt übrigens deshalb "Herrenmontag", weil früher die Ratsherren, also die einflussreichsten Männer der Stadt, zum Ausklang auf die Nördlinger Mess gegangen sind - und sich damit einen Feiertag zusätzlich gegönnt haben. Die heutigen Männer, auch wenn sich noch so einflussreich fühlen, sind inzwischen so weise und nehmen wenigstens Frau und Kinder am Herrenmontag mit.

Doch selbst im traditionellen Nördlingen dreht sich nicht (mehr) alles um die Herren, wenn es um das Feiern von Festen geht. Auch an die Kinder haben die Stadtväter seinerzeit gedacht - mit dem historischen "Stabenfest". Da ziehen seit dem 15. Jahrhundert glückliche Kinder mit Blumen und Haarkränzen geschmückt durch die Gassen der Altstadt zur Kaiserwiese und singen fröhlich „Kinder lasst die Schule sein, Stabenfest ist heut“.

Das Naheliegende dabei: die Kinder können natürlich nicht ohne Aufsicht durch die Stadt spazieren und so machen Ämter und Geschäfte wieder zu, damit die privilegierten Erwachsenen die Kinder beaufsichtigen können. Wann? Natürlich an einem Montag, was sonst.