Presseinfo

Ausbildung zum Brauer & Mälzer (m/w)

Die Fürst Wallerstein Brauhaus GmbH ist ein mittelständiges und in der Region beheimatetes Privatunternehmen mit einer über 400 Jahre alten Brautradition.

Auch im kommenden Jahr bieten wir ab 01.09.2018 eine Ausbildungsstelle zum Brauer und Mälzer an.

Eine gute Ausbildung ist die Basis für eine gelungene Berufskarriere. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung stehen Ihnen dann viele Türen offen, nicht nur in der Brauereibranche, sondern im gesamten Lebensmittelbereich.

Der Beruf des Brauers ist sehr abwechslungsreich und führt Sie durch alle relevanten Fachbereiche, die mit der Bierherstellung zu tun haben. Dabei lernen Sie alle handwerklichen Produktionsabteilungen kennen und werden in die Arbeitsabläufe und Prozesse einer bayerischen Mittelstandsbrauerei, in der von hellen Bieren bis zum dunklen Doppelbock gebraut wird, intensiv eingearbeitet. Sie erfahren Wissen über Rohstoffe und deren Verarbeitung sowie Kenntnisse über das komplette Brauverfahren. Wenn Sie die Kunst des Bierbrauens nach dem deutschen Reinheitsgebot in einer bayrischen Sortimentsbrauerei, erlernen möchten, ist das Fürst Wallerstein Brauhaus die richtige Adresse.

Wir freuen uns auf Ihre aussagefähige Bewerbung!

Richten Sie diese bitte an:

Fürst Wallerstein Brauhaus GmbH
Berg 78 . 86757 Wallerstein
Tel. 09081-782201 . brauhaus@fuerstwallerstein.de

Die Stellenanzeige finden Sie auch hier als Download
Weitere Stellenangebote und Ausbildungsplätze der Fürst Wallerstein Unternehmen finden Sie unter fuerstwallerstein.de/jobs

 

 

 


Oktoberfest für einen guten Zweck

Der Kiwanis-Club Donauwörth und das Jugendzentrum laden von 07. bis 09. Oktober ein zum 8. Kiwanis Oktoberfest in Donauwörth.

Ein Beitrag der Kiwanis Donauwörth

Auf dem Festplatz in Donauwörth wird in diesen Tagen neben Bierzeltbetrieb mit gepflegten Bieren und zünftigen Speisen auch ein buntes Rahmenprogramm angeboten.

Bei all dem Spaß der dreitägigen Veranstaltung dominiert jedoch der Benefizcharakter. Der gesamte Erlös wird wieder sozialen Projekten zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr geht das Geld an das Gewaltpräventionsprojekt „Geheimsache Igel“ und den Förderverein Schwester Christina.

DAS PROGRAMM

FREITAG 13.10.2017

  • ab 18:00 Uhr Einlass
  • Stimmungsmusik ab 19:00 Uhr
  • Ende um 24:00 Uhr

SAMSTAG 14.10.2017

  • Ab 11:30 Uhr Mittagstisch mit Schmankerln vom Kiwanis-Festwirt Leinfelder
  • Kindernachmittag ab 14:00 Uhr mit Auftritten der Kindergärten inkl. Verlosung attraktiver Preise und einem Rundlauf verschiedenster Spiele bis 17:00 Uhr stark verbilligte Fahrpreise
  • Bierzeltgaudi mit den Holzheimer Musikanten “mir schpuin ois” und den “Mertinger Schuhplattler & Goißlschnalzer” ab 19:00 Uhr
  • Ende um 24:00 Uhr

SONNTAG 18.10.2017

  • Details in Kürze

Diese und weitere Infos finden Sie auf der Website des Veranstalters www.kiwanis-donauwoerth.de


Aller wirklich guten Dinge sind Drei: Grillen bei Kleibls

Warum Short Rips alles andere als ein kurzes Vergnügen sind

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Auch Thorsten Kleibl vom gleichnamigen Restaurant „Kleibls am Daniel“ hat sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was hier auf die Teller wanderte.

Der Name „Short Rips" ist eigentlich irreführend, denn die Rippen sind nicht gerade kurz und stammen aus dem Bereich zwischen dem vorderen Brustbereich des Rindes und der hinteren Flanke. Sie haben einen besonders hohen intramuskulären Fettanteil und versprechen deshalb einen ganz intensiven Geschmack, den nur durchwachsenes Fleisch bieten kann. Darum muss man es auch besonders behandeln, einfach so auf dem Grill „barbecuen“ ist deutlich zu kurz gedacht.

Thorsten Kleibl hat das Fleisch deshalb schon am Tag vor dem Besuch der Fürstlichen Familie mit seiner eigenen Gewürzmischung eingerieben - jeder „Grillmeister“, und auch die, die sich für einen halten, hat ja seinen speziellen „Rub“ - und darin ordentlich ruhen lassen. In ebenfalls spezieller Sauce, in der - das hört man doch gerne - 300 ml Fürst Wallerstein Landsknechtsbier verarbeitet wurden, 30 Minuten köcheln und dann rund 12 Stunden bei 80 °C im Ofen ziehen lassen.

So ging es in der Küche recht entspannt zu, die Restaurant-Crew und die Fürstliche Familie konnten sich Zeit lassen bzw. sich alle Handgriffe, Beilagen und vor allem die Kleibl’schen Gewürzmischungen erklären lassen. Krautsalat und Sauerrahmdips waren auch schon vorbereitet. Allerdings gab es, zum besonderen Vergnügen von Prinzessin Helena, für den kleinen Hunger zwischendurch auch bei Kleibls Pulled Pork.

Das zum Fleisch gereichte Fladenbrot bereitete Thorsten Kleibl mit Fürst Wallerstein Hefeweizen zu, legte die vorgeformten Fladen mit auf den Grill und buk sie auf jeder Seite je 5 Minuten.

Der Hauptgang, die Short Rips, kamen dann ebenfalls auf den Grill und wurden währenddessen weiter mit der Landsknechtsbier-Sauce bestrichen.

Das Ergebnis: ein herrlicher Genussabend als Schlusspunkt einer sehr lehrreichen kleinen Grill-Genussreise durch Nördlingens Gastronomiespitze. Fortsetzung folgt - spätestens nächstes Jahr.

Auch das Rezept von Thorsten Kleibl haben wir zum Herunterladen für Sie vorbereitet. Eine Mail an unternehmen@fuerst-wallerstein.de genügt, wir schicken es Ihnen gerne zu.


Vom König zum Kaiser: der 2. Grillbesuch in Nördlingen

Joachim Kaiser zelebriert eine ungewöhnliche Variante

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Auch auf Meyers Keller hat man sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was hier auf die Teller wanderte.

Joachim Kaiser wartet mit einer sehr ungewöhnlichen Grill-Variante auf. Wer würde vermuten, dass man auch eine zarte Reh-Oberschale auf den Grill werfen kann. Wobei das Wort „werfen“ ein diesem Zusammenhang etwas grob formuliert ist, weil das Fleisch längs der Faser in dünne Scheiben geschnitten und im so genannten „Green Egg“ nur kurz von beiden Seiten scharf angegrillt wurde. So weit, so schnell, so gut.

Freilich kennt man „Jockl“ Kaiser schlecht, wenn man annimmt, dass dies schon alles gewesen sei. Denn als Prinz zu Oettingen-Wallerstein mit seiner Familie in der Küche eintraf, war der Patron noch dabei, die Rehkeule zu tranchieren und er erläuterte, mit welchen Kniffen man die Oberschale wunderbar aus der Keule lösen kann. Vorher hat er schon 2 mittelgroße Sellerieknollen ca. 2 Stunden bei ca. 180 °C (ebenfalls im Green Egg) gegart. Eine Knolle wurde mit etwas Sahne zu Püree verarbeitet, die andere in dünne Scheiben geschnitten.

Einen vorbereiteten Strudelteig schnitt er ca. 40 cm lang und 10 cm breit auf und fächerte die Selleriescheiben überlappend auf, um sie dann mit etwas Salz und Zucker zu würzen und anschließend zu einer Rose aufzufächern. Die „Rosen“ briet er in Butter an und legte sie, 10 Minuten vor dem Reh, bei milder Hitze ins Green Egg, zusammen mit Wacholderzweigen. Kurz vor Ende der Garzeit übergoß er sie mit einer Glasur aus Apfelsaft und Honig.

Immer wieder durfte die Familie kosten und auch die gesamten Details der „Komposition“ separat probieren, sei es das vorbereitete Weizengras-Gel, die Schafgarben-Vinaigrette und auch den Roggensud, den er mit klarem reduzierten Rehfond angesetzt hatte.

Die Erbprinzessin und der Erbprinz konnten nur staunend daneben stehen und beobachten, wie aus den vielen Zutaten dann plötzlich doch ein großartiges Gericht wurde. Denn der Teller, den er anrichtete, war sehr bemerkenswert: eine große Joghurtdocke wurde in die Mitte gegeben, mit dem Löffel etwas verteilt und mit Weizengras umrandet. Darauf die mit der Vinaigrette marinierte Schafgarbe. Das Fleisch durfte etwas abkühlen, um dann, in dünne Scheiben geschnitten, auf der Schafgabe angerichtet und in der Mitte mit den Sellerie-Rosen, besser gesagt: der „Tarte Tatin“, ergänzt zu werden. Der lauwarme Roggensud wurde separat in einer Schale gereicht.

Man kostete, bewunderte und war sich dann einig, dass so ein Gericht nur wirklich ambitionierten Amateuren gelingen würde. Aber - warum soll man sich nicht auch für sich selbst das scheinbar Unmögliche möglich machen, wenn man Spaß am Kochen bzw. Grillen hat? Und vor allem Lust am Besonderen, bei dem das Auge auch mal vor dem Gaumen mit dem Genießen dran ist. Um das Komplizierte einfacher zu machen, haben wir Joachim Kaiser gebeten uns das Rezept möglichst genau aufzuschreiben. Auf Wunsch stellen wir es gerne zum Download bereit. Ein kurzes Mail an unternehmen@fuerst-wallerstein.de genügt. Wir drücken Ihnen dann alle Daumen zum guten Gelingen.


Mittags oder Abends. Wann wirkt Bier anders?

Manche meinen, dass Alkohol tagsüber leichter zu Kopf steigt als abends. Wissenschaftler haben das jetzt widerlegt. Es liegt daran, dass man tagsüber Bier in der Regel nicht „pur“ trinkt, sondern zum Essen. Dann ist die Leber nach der Mahlzeit vor allem damit beschäftigt, die Kohlehydrate aus dem Essen abzubauen. Was dazu führt, dass der Alkohol länger im Blut bleibt und so das Nervensystem leichter beeinflussen kann. Und ganz nebenbei: tagsüber wird ein Schwips häufig als störend empfunden - aber abends eher als angenehm.

Wir wissen: in Maßen trinken. Und dosiert genießen.


Steaks, Rips und Pulled Pork im Riesling

Florian König in Bestform

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Die Köche haben sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was in welcher Qualität auf die Teller wanderte.

Station Eins war Florian König vom Nördlinger Riesling. Er hat eine veritable „Versuchsstation“ aufgebaut. Wie immer, freitags beim schönem Wetter, wenn Grillen angesagt ist im Riesling. Mit klassischem Grill und Smoker plus einer Art Warmhalte-Grill.

Als die Familie eintraf, war das Pulled Pork natürlich schon längst vorbereitet, ist es doch so, dass diese besondere Art der Fleischzubereitung viel Zeit erfordert Es wird in normalerweise in besagtem Smoker bei einer Temperatur zwischen 100 und 130 °C 10 bis 15 Stunden gegart. Florian König wählte allerdings eine andere Variante: er hat sein Fleisch in Folie bei Niedertemperatur vorgegart und erst dann zum Finish in den Smoker gegeben. Der Trick: das lange Garen bei niedriger Temperatur bedingt eine Auflösung der Eiweißstrukturen, genauer gesagt, des Kollagens. Das macht das Fleisch so zart, dass es anschließend in kleine Stücke zerfällt und zerzupft werden kann. Daher auch der Name (englisch to pull: ziehen, zupfen). Als kleine Vorspeise gereicht, war es gleich so begehrt, dass es vor den Schleckermäulern in Sicherheit gebracht werden musste.

Auch der „kleine Zwischengang“ war von Florian König schon vorbereitet worden: Spare Rips. Er hatte sie 24 Stunden (in seinem hauseigenen „Rub“) mariniert und schon über 3 Stunden im Smoker bei ca. 120 °C im Rauch garen lassen. Was dann kam, und was Florian König der Familie gern erklärte, war das abschließende „Finish“. Nämlich das Bestreichen der „Loin Rips“ (im Ries würde man „Leiterla“ dazu sagen), also den kleinen Rippen nahe der Wirbelsäule, mit einer natürlich auch selbst kreierten, hauseigenen BBQ-Sauce. „In der letzten Stunde, alle 15 Minuten, das reicht, um den Geschmack voll zur Geltung zu bringen“, erklärte Florian König. Und er fügte augenzwinkernd hinzu, dass er die Zutaten nicht alle verraten könne „Betriebsgeheimnis“, dass aber ein kräftiger Schuss Fürsten Hell Original mit drin sei. Verstehen wir.

Das Hauptgericht allerdings kam dann gänzlich ohne Geheimnisse aus, wenn man davon absieht, dass Florian König nur allerbestes (Rind-)Fleisch aus der Region verwendet und dafür lieber mehr zahlt, als etwa Fleisch bei irgendeinem Discounter zu konsumieren. „Es ist ein Unding, wenn man Fleisch auf den Grill legt, dessen Herkunft zumindest zweifelhaft ist. Bei Bier z.B. will ich ja auch wissen, wo es herkommt und wie es produziert wurde. „Niemand würde anstandslos eine Flasche ohne Etikett trinken.“ Recht hat er. König kennt seine Lieferanten, er weiß, wie das Tier gefüttert wurde und dass es ein artgerechtes Leben hatte. Das ist ihm wichtig. Er achtet darauf, dass sein Fleisch gut marmoriert ist, einen schönen Fettrand hat und er schneidet es mindestens zwei Finger dick. „Alles andere ist Aufschnitt!“

Dann legte er es bei großer Hitze ungewürzt auf den Grill, 2 Minuten jede Seite, um es anschließend mit Salz und Pfeffer zu würzen und ca. 10 - 20 Minuten im 100 °C heißen Smoker unter einem Bett aus Rosmarinzweigen fertiggaren bzw. ruhen zu lassen. Das Ergebnis war umwerfend. Und das, was Florian und seine Mannschaft an Beilagen auf den Tisch gezaubert hatten, zwar sehr gut gemeint und gemacht, aber auch fast wieder des Guten zu viel.

Obwohl - nur fast: des Guten zu viel kann ja eigentlich gar nicht sein. Die fürstliche Familie ist jedenfalls fürstlich versorgt worden und es ist ihr ein Anliegen, das auch so dokumentiert zu wissen.


Ipfmess: Schön war's, danke!

Die 206. Ipfmess in Bopfingen geht mit einem Lächeln zu Ende

Die Besucher, Schausteller, Wirte und Organisatoren können mit einem Lächeln eine positive Bilanz der diesjährigen Ipfmess' ziehen. In einem Artikel der Ipf- & Jagst Zeitung ziehen die Teilnehmer durchwegs einen positive Bilanz, was vor allem dem perfekten "Volksfest-Wetter" geschuldet war. Weder hielten zu hochsommerliche Temperaturen die Gäste davon ab das Festzelt aufzusuchen, noch hat anhaltender Regen den Ipfmess-Besuch vereitelt. Der Bürgermeister der Stadt Bopfingen, Dr. Gunter Bühler, bring es hocherfreut im Interview der Zeitung auf den Punkt: „Wettertechnisch gar es gigantisch, so gut wie die letzten zehn Jahre nicht“. Das Ergebnis waren hunderttausende fröhliche Besucher, die friedliche am Fuß des Ipfs ihre fünfte Jahreszeit feierten.

Das Fürst Wallerstein Brauhaus belieferte auch in diesem Jahr das Festzelt zum Senz und den Benedikter Biergarten. "Unsere Mitarbeiter hatten hinter den Kulissen allerhand zu tun, um die Wirte mit frischen Ipfmess-Bier zu versorgen, aber wenn die Stimmung der Gäste fröhlich ist und es gut läuft, dann macht es allen Beteiligten Spass unter Hochdruck zu arbeiten", so Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein. "Die Ipfmess' hat eine ganz besondere familiäre und herzliche Atmosphäre. Ich gehe immer wieder gerne hin. Schade, dass es schon wieder vorbei ist" fügt er an.

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Hier finden Sie den Link zum Artikel "Ipfmess-Bilanz kann sich sehen lassen"


Biertransport über weit mehr als 60 Meter

Große Herausforderungen für das Sicherstellen des Biernachschubs auf der Ipfmess’

Es ist alles etwas anders auf der Ipfmess’. Mehr Idylle und Heimeliges, weniger Platz, mehr Gefühle. Für die Aussteller aber deutlich mehr Herausforderungen als anderswo. Denn, wo die Logistik wie selbstverständlich mit eingeplant ist, ist in Bopfingen alles viel kleinteiliger. Kein Platz, kein Durchkommen für große Fahrzeuge. Und deshalb auch kein direkter „Draht“ zu den Zapfhähnen! Alles muss genau geplant sein, damit, der edle Saft fließen kann. Und zwar mit viel Druck bis zu den Schank-Balken. Denn nichts würde das Ipf-Mess-Publikum mehr verärgern, als wenn das Bier ausginge. Deshalb wurde von Seiten des Fürst Wallerstein Brauhauses alles getan, um den Nachschub sicherzustellen.

Über alle Hindernisse hinweg: Braumeister Volker Röthinger prüft hier das Ergebnis höchstpersönlich. Nachschub läuft - die Ipfmess’ kann starten! Zum Wohl!


Im Sudhaus zu Wallerstein gab’s was auf die Ohren

Organisatoren des Blasius Festivals zu Besuch im Fürst Wallerstein Brauhaus

Das Blasius Festival vom 21.-23. Juli wirft seine musikalischen Schatten weit voraus. Das Programm ist vielversprechend und die Vorfreude so groß, dass der Vorverkauf sich bereits rekordverdächtig entwickelt, erzählen die Veranstalter.

„Was wäre die Blasmusik ohne ihren treuesten Begleiter: das bayerische Bier? Und was wäre ein Blasmusikfestival ohne eine starke Brauerei im Hintergrund?“, fragten sich die Organisatoren des Events und nahmen daher unsere Einladung zu einer Bierverkostung ins Fürst Wallerstein Brauhaus gerne an.

Die umtriebigen Musiker haben sich von der Qualität unsere Bier höchstpersönlich überzeugt und - zu unserer großen Freude – ihre Blasinstrumente ausgepackt und im Sudhaus "ihrem" Festbier ein Ständchen gespielt. Blasius versteht es Stimmung zu machen!

Das Fürst Wallerstein Brauhaus freut sich das Blasius Festival unterstützen zu dürfen. Link zum Blasius Festival

 

Foto: Blasius Festival

Harburger Bockfest blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück

Zur Geschichte des Bockfestes

Das diesjährige Harburger Bockfest findet am 1. und 2. Juli statt. Das nehmen wir gerne zum Anlass und teilen mit Ihnen die Geschichte des historisches Festes, wie es die Stadt Harburg aufbereitet hat.

Das Harburger Bockfest findet seinen Ursprung in den Wirren der Napoleonischen Kriege: »Am 24. Juni 1800 hatten sich in der Burg 160 Mann österreichischer Infanterie unter dem Kommando eines Oberleutnants festgesetzt, der den Befehl gegeben hatte, sich aufs Heftigste dem Durchmarsch der Franzosen, die sich von Ebermergen her in Bewegung setzten, zu widersetzen. Nach ungefähr dreißig Kanonenschüssen auf die Burg und der Drohung, dass die Harburg mit Haubitzen, die schon bis Ebermergen hergeführt worden waren, in Brand geschossen und dann die Besatzung niedergemacht werden sollte, kapitulierten endlich die Österreicher und wurden zu Kriegsgefangenen erklärt. Während und nach der Beschießung der Harburg plünderten französische Soldaten im Markte und fügten vielen Bürgern bedeutenden Schaden zu. Da die Sache aber doch noch verhältnismäßig glimpflich abgegangen war, wurde der 24. Juni bis zum Jahre 1898 mit kürzeren oder längeren Unterbrechungen festlich gefeiert. Als Festplatz diente der bewaldete Teil des Bocks, der Hühnerberg.

Das Bockfest wurde erstmals ungefähr 1830 von der Stadt Harburg (Schwaben) als Erinnerungs- und Dankfeier begangen.

Alten Aufzeichnungen zufolge soll in früherer Zeit das Fest auch wiederholt im »Rittersaal« der Burg und im Burghof gefeiert worden sein. In den Jahren vor und nach dem ersten Weltkrieg wurde das Bockfest wiederholt abgehalten, wobei die jeweiligen Veranstalter der Liederkranz und der Turn- und Sportverein waren.

Es lebte im Jahre 1955 nach rund dreißigjähriger Unterbrechung durch die Initiative des im Jahre 1949 anstelle des früheren Verschönerungsvereins entstandenen »Heimat- und Fremdenverkehrsvereins« wieder auf.

Da auf dem ursprünglichen Festplatz mittlerweile die Anlagen der Rundfunkstation »Hühnerberg« errichtet worden waren, wurde ein neues Festgelände gesucht und am Waldrand beim Judenfriedhof gefunden. Der etwas beengte neue Festplatz wurde Ende der sechziger Jahre von der Stadt durch Erdaufschüttung verbreitert

Aus einer Aufzeichnung: »... Der Beginn des Festes am 26. Juni 1955 war auf 13.00 Uhr festgelegt worden. Die Schulklassen marschierten um 12.45 Uhr von der Schule zum Marktplatz, um sich dort der Stadtkapelle und der Sudeten-Jugend anzuschließen. Auf dem Festplatz angekommen, erfolgte nach einem Eröffnungsmarsch die Begrüßung durch den Bürgermeister. Der Liederkranz und der Turn- und Sportverein (mit einem Reigen) wirkten bei der Gestaltung des Festes mit. Es nahm trotz eines Gewitterregens einen guten Verlauf. Die Schulkinder freuten sich über die geschenkte Bockwurst mit 2 Bretzgen. Das Sackhüpfen, der Kletterbaum und das Topfschlagen lösten bei Alt und Jung wahre Lachsalven aus. Die Musik erfreute alle mit ihren Märschen. Das Bier floß gut und brachte manchen Bürger in gute Stimmung. Dieses Fest soll traditionell jedes Jahr abgehalten werden und hoffen wir das nächste Fest ohne Regen und mit mehr Bier zu feiern

Auch das Bockfest am 21. Juni 1964 schien wieder einmal buchstäblich ins Wasser zu fallen, nachdem es den ganzen Samstag und am Morgen des Sonntags kräftig geregnet hatte: »... doch Petrus hatte ein Einsehen und es wurde doch noch ein sonniger Tag. Schon beim Standkonzert des dreißig Mann starken Deininger Musikzuges auf dem Marktplatz um 11.00 Uhr hatten sich zahlreiche Zuhörer eingefunden. Weit über tausend Festbesucher hatten sich dann am Nachmittag auf dem Bock versammelt, um einige fröhliche Stunden zu verbringen. Auch Tanzfreudige kamen diesmal auf ihre Kosten, denn in diesem Jahr war durch die Stadt eine Tanzfläche betoniert worden und es wurden zum Preis von 1 DM Tanzabzeichen ausgegeben. ... « Im Rahmen der damals bereits traditionellen Kinderbelustigungen wurden vom Heimat- und Fremdenverkehrsverein 600 Bretzen, fünf Kilogramm Bonbons und 20 Kilogramm Würste ausgegeben. Obwohl dann am Abend wieder eine Schlechtwetterfront aufzog, die zum Aufbruch drängte, war es doch wieder ein gelungenes Bockfest.

Für die Gestaltung des Bockfestes am 20. Juni 1965 wurden teilweise neue Richtlinien notwendig, da die Brauerei und Gastwirtschaft »Zur Sonne«, die bis dahin jährlich den Bierausschank übernommen hatte, ihren Betrieb einstellte. Die Harburger Gastwirte wurden deshalb gebeten, mit ihren Brauereien Verbindung aufzunehmen. Letztendlich ergab es sich dann, daß von Jahr zu Jahr der Festwirt aufgrund der jeweils eingegangenen Bewerbungen neu bestimmt wurde.

Am Vorabend des Bockfestes ein Sommernachtsfest zu veranstalten, war seit dem Jahr 1979 bis vor kurzem üblich gewesen: Da das Bockfest in dem Jahr 1979 wegen schlechten Wetters nicht stattgefunden hatte, wurden vom damaligen Jugendreferenten des Stadtrates allein die Kinderbelustigungen im Rahmen des städtischen Ferienprogramms auf dem Festplatz beim Judenfriedhof an einem Samstag nachgeholt. Gerade recht kam es da, daß der für das Bockfest vorgesehene Festwirt und die übrigen Harburger Firmen, die für das leibliche Wohl zu sorgen gehabt hätten, dies zum Anlaß nahmen, an diesem Samstag- der übrigens sehr heiß werden sollte - ein Sommerfest zu veranstalten. Dies wurde dann lange Zeit am Vorabend zum Bockfest veranstaltet.

Das Gipfelkreuz auf dem Bock, unter dem seit Jahren am Vormittag des Bockfestes ein Feldgottesdienst gefeiert wird, wurde durch den damaligen Heimat- und Fremdenverkehrsvereins im Jahre 1957 geplant und im Jahre 1961 errichtet. (Quelle: Harburger Hefte 1, Seiten 91 - 93)

Quelle: Stadt Harburg

Das Programm des diesjährigen Bockfestes lesen Sie hier. Das Fürst Wallerstein Brauhaus freut sich das Traditionsfest wieder unterstützen zu dürfen und wünscht ein gutes Gelingen!

 


Festbier für die Ipfmess’ 2017 verkostet

Die traditionelle Bierprobe in der Bopfinger Schranne

Voll war sie, die Schranne in der Bopfinger Innenstadt. Voll mit erwartungsfrohen Gästen aus Vereinen und Ehrenamtlichen und natürlich mit den Stadtrat, der die alljährliche „Pflicht“ hat, das „neue“ Ipfmessbier zu verkosten. Man musste ein wenig auf Bürgermeister Dr. Gerhard Bühler warten, der noch in einem Termin gebunden war, aber die Stadtkapelle vertrieb den Wartenden die halbe Stunde Zeit. Aber als der Bürgermeister dann zur Tat schritt, war mit einem gekonnten Schlag alles ganz schnell erledigt: das Bier konnte fließen und ordnungsgemäß probiert werden.

 

Video: Gekonnter Anstich von Bürgermeister Dr. Bühler

Braumeister Volker Röthinger erklärte kurz, worauf er dieses Jahr bei dem speziell für Bopfingen eingebrauten Bier besonderen Wert gelegt hatte. Nicht nur, dass das Festbier sehr vollmundig sein sollte, bernsteinfarbig und malzig im Geschmack. Nicht nur, dass es 13,6 {03b57fed658526071620606f8fdd6002eb25a0860506a2c5dd98d5caeb76532f} Stammwürze hatte und eine angenehme „Bittere“ im Nachtrunk … auch der Schaum sollte in diesem Jahr ganz besonders schön „stehen“, weshalb er eine besondere Braugerste - neben Malz vom Härtsfeld und Hopfen aus Spalt - verwendete, die genau diesen Effekt garantierte. Wovon sich die Anwesenden gerne überzeugen ließen, ihr Bier, war die einhellige Meinung, passt sehr gut zum Fest!

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein verwies auf die Tatsache, dass der geneigte Kenner aktuell drei verschiedene Festbiere gegenverkosten könne - eben das Ipfmessbier, das Nördlinger Festbier im dortigen Mess-Zelt und das Märzen im Sixengarten. Und natürlich seien alle drei auch in Flaschen im gut sortierten Getränkehandel oder online zu erhalten.

Bürgermeister Bühler konnte sich einen kleinen Seitenhieb auf Nördlingen nicht verkneifen, hätten die dortigen Räte jetzt auch die Idee der Bopfinger übernommen, das Festbier im größeren Rahmen zu präsentieren. Aber an die Stimmung „beim Volksfest Nr. 1 in der Region“, so Bühler, könne man auch mit solchen Maßnahmen nicht herankommen. Immerhin gönnte er den Nördlingern das aktuell tolle Mess’-Wetter und wünschte sich für „sein“ Event ähnlich ideale Voraussetzungen.