Wallerstein

Fürstlicher Keller Wallerstein wieder eröffnet!

Das historische Braustüberl am Wallersteiner Schlossberg wird als als „Pop-up“ – Gastronomie von Doris Hihn und Florian König neu eröffnet.

Hochwertige Küche - aus überwiegend regionalen Rohstoffen - verbunden mit ordentlichem und engagiertem Handwerk sowie einem ausgezeichneten Service – dafür stehen die beiden bisherigen Betreiber des Riesling Nördlingen Doris Hihn und Florian König. Sie werden das Restaurant in Nördlingen am 28. Oktober 2017 schließen.

„Doris Hihn im Service & Florian König in der Küche bereichern seit 5 Jahren die regionale Gastronomieszene in hervorragender Art und Weise und haben sich weit über das Ries hinaus einen vorzüglichen Ruf erarbeitet – daraus ergibt sich die Möglichkeit für eine weiterführende Zusammenarbeit mit dem Fürst Wallerstein Unternehmen.“, so Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein. Er freut sich, dass er die beiden Vollblutgastronomen dafür gewinnen konnte unter der Dachmarke Fürst Wallerstein die einzigartigen Räumlichkeiten des Fürstlichen Kellers im Stile eines „pop-up“-Konzepts mit dem Schwerpunkte „Bräustüberl & Events“ wiederzubeleben. „Es liegt mir schon seit längerem am Herzen, wieder Leben in den Fürstlichen Keller zu bringen und damit auch eine kleine kulinarische Bereicherung für Wallerstein und das Ries zu schaffen.“ , so der Erbprinz. Ein Weggang des eingespielten Teams Hihn und König wäre ein großer Verlust für die Nördlinger Gastronomie gewesen.

Eine regional typische Wirtshauskarte mit saisonal wechselnden Speisen und Getränken aus dem Fürstlichen Brauhaus sowie vielfältige Möglichkeiten für Veranstaltungen und Events werden am Wallersteiner Schlossberg angeboten. Die Speisekarte wird die Nähe zum Fürstlichen Brauhaus widerspiegeln, Wildspezialitäten aus dem Wallersteiner Forst ergänzen das Angebot. Reservierungen sind schon jetzt möglich, der Fürstliche Keller eröffnet am 16.11.2017. Bankettveranstaltungen wie Hochzeiten, Firmen- und Familienfeiern können im Landsknechtsaal und im Sommer in dem großzügigen Außenbereich stattfinden. Der Biergarten mit dem weitreichenden Blick über den nördlichen Riesrand wird ab dem Frühjahr 2018 wieder betrieben.

„Geplant ist derzeit die Nutzung des Fürstlichen Kellers bis Herbst 2018 – mit der Option für ein längerfristiges Engagement der beiden“ erläutert Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein. „Grund dafür ist, dass wir uns der Herausforderung stellen werden, ein erweitertes gastronomisches Angebot in Nördlingen zu schaffen“, ergänzt Doris Hihn.

Kontakt & Reservierung:

Der Fürstliche Keller – Bräustüberl & Events

Doris Hihn & Florian König

Berg 78 . 86757 Wallerstein . Tel.: 0151 - 57249809

info@FuerstlicherKeller.de . FuerstlicherKeller.de

facebook.com/DerFuerstlicheKeller . instagram.com/FuerstlicherKeller

 

Öffnungszeiten:

Donnerstag - Sonntag

12-14 Uhr und 17.30 – 22.30Uhr

(Sonntag bis 21Uhr)

Gerne öffnen wir auf Anfrage für Ihre Events.

 


Jawort im Märchenwald

Fürstenhaus Oettingen-Wallerstein:
Erbprinz Carl-Eugen vermählte seine schöne Stieftochter Yoanna mit dem britischen Polostar Charlie Hanbury. Zur Trauung auf einer Waldlichtung reiste Europas Hochadel und Polo-Jetset nach Schloss Baldern

Ein Artikel der BUNTE von L. Nickel

Mutter Natur formte ein Kirchendach aus frischem Sommergrün und am Fuße einer 800 Jahre alten Eiche stand ein Altar aus Holz und Moos. Vor dieser Märchenwaldkulisse, auf einer verwunschenen Lichtung im fürstlichen Wallerstein’schen Forst, gaben sich Yoanna, 29, und Charlie Hanbury, 31, das Jawort. Die Tochter von Anna Erbprinzessin zu Oettingen- Wallerstein und der britische Polostar sind naturverbunden und hatten sich eine Zeremonie gewünscht, die ihre Nähe zu Natur und Pferden ebenso widerspiegelt wie die Liebe der Braut zur Heimat Wallerstein: Die Braut ist Enkelin des legendären Druckerei-Unternehmers Siegfried Otto (1914 – 1997, Giesecke & Devrient), wuchs die letzten Jahre aber in Schloss Wallerstein bei Stiefvater Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein, 47, auf. Am Altar hielt sie ein Bouquet aus Rosen, die im Schlosspark gezogen worden waren.

Die internationalen Gäste aus Hochadel, Polo und Society, die wahrlich an ausgefallene Locations gewöhnt sind, waren von dieser wildromantischen Szenerie zwischen duftendem Rittersporn wie verzaubert. Darunter auch Charlie Hanburys enge Freundin Prinzessin Eugenie von York, 27, Enkelin der Queen, 91, und ihr Verlobter Jack Brooksbank, 30. Leider blieb der Palast streng: „No photos, please!

Nach der Trauung durch Dekan Gerhard Wolfermann und Pater Anselm Bilgri (ehemals Prior Kloster Andechs) versammelten sich die Gäste zum Empfang am plätschernden Waldweiher. Alles war im Country-Style dekoriert, mit Tischen aus Heuballen und antiken Silberleuchtern. Als wäre man im Land der Elfen oder in Tolkiens Mittelerde. Passend zum Zauberwald-Ambiente hatte die Braut für ihre Brautjungfern romantische Kleider bei Designerin Sandra Tomic (MIN Fashion) in Auftrag gegeben – mit Haarkränzen aus Rosen sahen sie aus wie schöne Waldnymphen. Auch das Styling der Braut hatte mit ihrem schlicht- eleganten Kleid der Designerin Phillipa Lepley etwas Elfenhaftes. Zum Diner auf Schloss Baldern verwandelte Yoanna sich dann mit Diamant-Diadem von einer Waldfee zur Prinzessin!

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Traumhochzeit auf einer Waldlichtung

Yoanna und Charles Hanbury heiraten im Ries. Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein führt seine Stieftochter zum Altar. Zu Gast ist eine Enkelin der Queen. 

Ein Artikel der Augsburger Allgemeine

Solch ein Ambiente haben wohl die wenigsten der Gäste aus allen Teilen der Welt bei solch einem Anlass schon einmal erlebt: eine fürstliche Trauung als romantische Waldhochzeit. Dabei liegt der Wunsch, so eine Umgebung für ihre kirchliche Hochzeit zu wählen, mehr oder weniger auf der Hand. Yoanna und Charles Hanbury sind begeisterte Natur-, Wald- und Pferdeliebhaber und haben ihren Lebensmittelpunkt auch in England aufs Land verlegt. So war es nur konsequent, die Traumzeremonie an einem Ort zu feiern, der der 29 Jahre alten Braut ein besonders lieb gewonnener Platz ist. Schließlich kann es keine Kathedrale der Welt mit der Natur aufnehmen. Schon gar nicht, wenn eine Lichtung so aufwendig und liebevoll geschmückt ist, wie vergangenen Samstag. Wen begleiten schon mehrere Jahrhunderte alte Eichen bei diesem wundervollen Schritt in ein gemeinsames Leben.

So wurden die hochadeligen Gäste per Shuttlebus in den Fürst Wallerstein’schen Forst gebracht. Das Wetter tat sein übriges, die Sonne schien und der Wald spendete angenehm kühlen Schatten. Die Zeremonie wurde bewusst privat gehalten. Zu den Gästen zählte eine Enkelin der Queen – Eugenie Princess of York war ins Ries gekommen. Zudem waren die Prinzen der Maharadja von Jodhpur bei der Vermählung dabei, genauso wie die spanischen Markgrafen von Serandola und der Immobilien-Macher Christian Völkers mit seiner Frau Ninon. Camilla Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg kam mit ihrem Ehemann Carl-Albrecht, Franz-Albrecht Erbprinz zu Oettingen-Spielberg mit seiner Frau Cleopatra. Nicht nur der deutsche Zweig der neu gegründeten Familie Hanbury glänzte mit illustren Namen, auch der Bräutigam entstammt einer großen irisch-englischen Familie, die auf der Insel international bekannte Pferdezüchter hervorgebracht hat. Der Bräutigamvater – Major Christopher Hanbury – war Husar der Queen, dabei viele Jahre in Deutschland stationiert, und über Jahrzehnte engster Berater des Sultans von Brunei.

Dann war es endlich soweit: Während der 31 Jahre alte Bräutigam schon am liebevoll gestalteten Altar wartete, kam die Braut mit einem traumhaften Blumenstrauß in zartem Rosé aus selbst gezogenen Rosen aus dem Wallersteiner Schlosspark, am Arm ihres Stiefvaters Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein. Die Gäste erhoben sich beim Anblick der zauberhaften Braut, die ein Kleid ganz aus feinstem Seidenkrepp von der englischen Designerin Philippa Lepley mit einer drei Meter langen Schleppe und einem Schleier aus feinem Seidentüll mit leichter Spitze gewählt hatte. Im Haar trug sie ein goldenes Diadem aus dem Hause Oettingen-Wallerstein. Sie strahlte mit ihrer kleinen Tochter Cara um die Wette, die auf dem Arm der Brautmutter, Anna Erbprinzessin zu Oettingen-Wallerstein, aus sicherer Entfernung betrachtete, was sich vor dem Altar zutrug. Dekan Gerhard Wolfermann aus Nördlingen und Pater Anselm Bilgri, der ehemalige Prior des Klosters Andechs, leiteten gemeinsam den Gottesdienst und gaben den beiden den kirchlichen Segen. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie vom Kammerchor St. Georg unter der Leitung von Kantor Udo Knauer, dem Posaunenchor St. Georg, unter der Leitung Dr. Ute Beierlein, und dem Wallersteiner Terzett.

Mit dem symbolischen Auszug aus der „Kirche“ und einem Blütenregen endete der offizielle Teil und auf der rustikal gestalteten Festwiese schloss sich der Empfang an. Tischchen aus Heuballen, alte Silberleuchter, lässiger und zugleich eleganter Country Style. Die mit Blumen geschmückte Hochzeitstorte – ein Traum mit Zitronen- und Victoria-Sponge-Geschmack auf fünf Stockwerken, wurde am romantischen Waldweiher angeschnitten. Das glückliche Brautpaar durfte viele Glückwünsche entgegennehmen. Der frisch gebackene Ehemann musste allerdings die symbolische Aufnahme in die Brau-Dynastie erst noch besiegeln: mit dem ersten Fassanstich seines Lebens. Charles Hanbury machte eine glänzende Figur und bewältigte das Aufnahmeritual souverän. Die Parforcehorn-Bläser Freischütz Schwaben und die Nördlinger Jagdhörnerbläser begleiteten den Empfang, den die beiden frisch Vermählten im Austin Healey verließen.

Abends wurde im engsten Familien- und Freundeskreis ein Diner im prunkvollen Festsaal des fürstlichen Schlosses Baldern genossen. Am Sonntag wurde mit einem zünftigen, bayerischen Brunch auf Schloss Wallerstein weitergefeiert. Alle Gäste erschienen in Dirndl und Lederhosen und genossen das hauseigene Fürst Wallerstein Bier.

Lesen Sie den Artikel „Traumhochzeit auf einer Waldlichtung“ – online auf Augsburger-Allgemeine

Bilder zur Trauung:


Wandern Sie mit nach Eisbrunn!

Die Rieser Nachrichten möchte ihre Leser besser kennenlernen und kamen dabei auf eine originelle Idee: Die Leser werde auf eine Wanderung durch die Wälder der Fürst Wallerstein Forstbetriebe und anschließender Brotzeit mit einem kühlen Wallersteiner Bier in die Fürstlichen Waldschenke Eisbrunn eingeladen. Hier der vollständige Artikel:

Wandern Sie mit uns auf dem Eisbrunnrundweg!

Eine Artikel von Martina Bachmach, Rieser Nachrichten

Wir möchten unsere Leser besser kennenlernen. Treffen Sie die RN-Redaktion und genießen Sie eine gute Brotzeit

Was erwarten Sie, liebe Leser, jeden Morgen von Ihrer Heimatzeitung? Über welche Artikel oder Bilder freuen Sie sich besonders? Und was können wir besser machen? Das wollen wir von Ihnen wissen. Und wo redet es sich besser, als bei einer entspannten Wanderung, bei einer gemütlichen Brotzeit im Biergarten? Deshalb laden wir Sie, liebe RN-Leser ein: Kommen Sie mit uns nach Eisbrunn.

Treffpunkt am Samstag, 5. August, ist um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz des Gasthauses. Die Redaktion der Rieser Nachrichten wird mit RN-Leiterin Martina Bachmann, Robert Milde, Verena Mörzl, René Lauer und Denis Dworatschek vertreten sein. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen – und sind neugierig auf Ihre Ideen und Ihre Anregungen.

Wandern wollen wir anschließend über den Eisbrunnrundweg. Er ist ungefähr neun Kilometer lang, unsere Tour dauert etwa zwei Stunden. Schon bald nach dem Parkplatz gelangt man auf dem Weg an den Waldrand und kann von dort Schaffhausen sehen. Anschließend geht es mal durch den Wald, mal am Waldrand entlang – mit herrlichen Ausblicken auf die schöne Landschaft. Und sollte es das Wetter gut mit uns meinen und der 5. August ein schöner Sommertag werden: Über weite Strecken führt dieser Wanderweg im Schatten durch den Wald.

Mit dabei an diesem Tag ist Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler, der sicher das ein oder andere aus der Rieser Vergangenheit berichten kann – und in unserer Zeitung jeden Tag den Rieser Mundart-Duden schreibt. Zudem wird Geopark-Führerin Carolin Schober-Mittring mit uns wandern. Sie kennt sich mit der Entstehung des Rieses bestens aus und wird Fragen gerne beantworten.

Gegen 16.30 bis 17 Uhr wollen wir wieder an der Waldschänke Eisbrunn sein. Dort erwartet alle Teilnehmer eine Brotzeit nach Rieser-Nachrichten-Art. Sie besteht aus einem Brotzeit-Brettl mit Leberwurst, kaltem Braten, geräuchertem Schinken, Obazda und Käse. Mit einem Radler dazu gibt es diese besondere Brotzeit nur am 5. August zu einem Sonderpreis von zehn Euro. Selbstverständlich gibt es auch alkoholfreie Getränke oder andere Bierspezialitäten. Die kleinsten Leser können auf dem angrenzenden großen Spielplatz herrlich toben. Sie wollen bei unserer Wanderung dabei sein? Dann melden Sie sich bitte telefonisch bei unserer Kollegin Brigitte Oesterreicher an. Ihre Durchwahl lautet 09081/83256. Bis zum Freitag, 28. Juli, ist das noch möglich. Wir freuen uns auf Sie!

(Quelle: Rieser Nachrichten, Foto R.Lienert)

"Wandern Sie mit uns auf dem Eisbrunnrundweg!"  können Sie auch online auf Augsburger-Allgemeine lesen.


Im Sudhaus zu Wallerstein gab’s was auf die Ohren

Organisatoren des Blasius Festivals zu Besuch im Fürst Wallerstein Brauhaus

Das Blasius Festival vom 21.-23. Juli wirft seine musikalischen Schatten weit voraus. Das Programm ist vielversprechend und die Vorfreude so groß, dass der Vorverkauf sich bereits rekordverdächtig entwickelt, erzählen die Veranstalter.

„Was wäre die Blasmusik ohne ihren treuesten Begleiter: das bayerische Bier? Und was wäre ein Blasmusikfestival ohne eine starke Brauerei im Hintergrund?“, fragten sich die Organisatoren des Events und nahmen daher unsere Einladung zu einer Bierverkostung ins Fürst Wallerstein Brauhaus gerne an.

Die umtriebigen Musiker haben sich von der Qualität unsere Bier höchstpersönlich überzeugt und - zu unserer großen Freude – ihre Blasinstrumente ausgepackt und im Sudhaus "ihrem" Festbier ein Ständchen gespielt. Blasius versteht es Stimmung zu machen!

Das Fürst Wallerstein Brauhaus freut sich das Blasius Festival unterstützen zu dürfen. Link zum Blasius Festival

 

Foto: Blasius Festival

Das Wetter war schön, das Fest war schön………..Danke!

Fürst Wallerstein Brauhaus bedankt sich für die gelungene Mess‘ 2017

Aller guten Dinge sind drei: die Familien Beyschlag und Pösl haben bereits zum dritten Mal die Bewirtung des „alteingesessenen Sixengartens“ in die Hände des Fürst Wallerstein Brauhauses gelegt. Damit stand das Fürstliche Brauhaus heuer sowohl als Mess-Wirt als auch Festbier-Lieferant vor einer großen Herausforderung, welche die Mitarbeiter zusammen mit dem langjährig erfahrenen Team fantastisch gemeistert haben.

„Heute gilt es nun, allen Helferinnen und Helfern Dank zu sagen, die Nordschwabens größtes Volksfest erst möglich machen“, so Georg Schwarz, Geschäftsführer des Brauhauses. „Die Mess‘ war für uns - bei der die tropischen Temperaturen, die Fluch und Segen zugleich waren - ein gelungenes Fest und das verdanken wir jedem einzelnen Helfer, sowie auch den Organisatoren der Stadt Nördlingen.“

„Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich vor allem all unseren Gästen im Sixengarten, die das Fürst Wallerstein Brauhaus als Festwirt inzwischen mehr als anerkannt und die Mess‘ gerne besucht haben“, so Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein. Die durchweg positive Resonanz der Gäste hat uns allen große Freude an der Arbeit gemacht.

„Es ist jedes Jahr eine tolle Erfahrung, mit so vielen Genießern unserer fürstlichen Biere - und heuer vor allem des neuen Nördlinger Festbieres im Festzelt - direkt im Austausch zu sein. Das hat wirklich Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr“ sagt Braumeister Völker Röthinger, der für die Biere des Wallersteiner Brauhauses verantwortlich zeichnet.

„Schön war’s…vielen Dank! Schon heute freuen wir uns darauf, Sie im kommenden Jahr auf der Mess‘ begrüßen zu dürfen“ schließt Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein den Rückblick mit Vorfreude ab

 


Nördlinger Festbier erfolgreich verkostet

Die traditionelle Bierprobe mit Stadtrat in neuem Rahmen

Das Fürst Wallerstein Brauhaus braut erstmals exklusiv für die Mess’ das Nördlinger Festbier.

Nicht nur beim Bier selbst, sondern auch bei der Präsentation im Rahmen der traditionellen Bierprobe durch den „Rat der Stadt“ wurde jetzt ein neuer Weg gewählt: im Nördlinger Ochsenzwinger waren neben den Stadträten auch Vertreter aller Nördlinger Vereine sowie Ehrenamtsvertreter geladen. Und sie kamen dieser Einladung sehr zahlreich nach, der Ochsenzwinger war mit erwartungsfrohen Gästen gut gefüllt.

Der Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein begrüßte die Gäste und erklärte als Inhaber des Brauhauses, mit dem Nördlinger Festbier sei ein genauso charaktervolles wie süffiges Bier kreiert worden, das der langen Brautradition sowohl des Hauses Wallerstein als auch der Stadt Nördlingen selbst „zur Ehre gereichen“ werde. Oberbürgermeister Hermann Faul ging in seinen einführenden Worten auf das „Risiko“ ein, dass das Brauhaus mit einem solch großen Rahmen eingehe: „Was ist denn, wenn uns das Bier nicht schmeckt? Dann müssen wir alle nach Hause schicken und von vorn anfangen?“

Dass sich diese launige Anspielung nicht erfüllte, dafür hatte Braumeister Volker Röthinger gesorgt, sich schon im Vorfeld in Zusammenarbeit mit dem Festwirt Gedanken gemacht, wie denn die Beschaffenheit des „neuen“ Festbieres sein sollte. Die Familie Papert hatte sich ein helles Bier gewünscht, von der Stadt Nördlingen war die Auflage eines Stammwürzeanteils von 13 bis 14 {03b57fed658526071620606f8fdd6002eb25a0860506a2c5dd98d5caeb76532f}. Das erste Fass mit dem Bier nach genau diesen Vorgaben wurde dann endlich angestochen und an die Stadträte verteilt.

Nach dem ersten Probeschluck und dem einstimmigen Einverständnis der Rätinnen und Räte wurde das erste „Original Nördlinger Festbier“ auch allen anderen Gästen vorgestellt. Selbst Oberbürgermeister Faul half beim Einschenken mit. Einwände gab es, wie zu erwarten, keine. Im Gegenteil, man ließ sich das Bier und die anschließende Brotzeit ordentlich schmecken und stimmte sich schon einmal auf die Mess’ 2017 ein. Der jetzt, zumindest getränketechnisch, nichts mehr im Wege steht.


„Nördlinger“ aus Wallerstein

Der Gerstensaft für das in gut einer Woche beginnende Volksfest ist getestet und für gut befunden worden. Der Oberbürgermeister erinnert daran, dass die Mess’ in der Historie auch schon mal Grund zum Streit war. 

Ein Artikel von Robert Milde, Augsburger Allgemeine

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Über Biergeschmack ganz besonders. Dabei sind in der Welt der Hopfen und Malz-Kenner zwei Fraktionen feststellbar: Die einen bevorzugen möglichst große Mengen für möglichst wenig Geld, die anderen sind gnadenlos auf der Jagd nach der vermeintlich ultimativen Qualität und bereit, dafür jeden Preis zu zahlen.

Welche Philosophie am Mittwochabend bei der traditionellen Messbier-Verkostung im Ochsenzwinger mehrheitlich vertreten war, lässt sich im Nachhinein schwer feststellen. Tatsache ist jedenfalls, dass es nach der Schließung der Anker-Brauerei im vergangenen Jahr die erste Messbierprobe unter der Ägide des Fürst-Wallerstein-Brauhauses war. „Das ist eine ganz besondere Ehre für uns“, sagte Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein in seiner launigen Begrüßung, in der er auch begründete, warum neben dem Stadtrat und weiteren Vertretern des öffentlichen Lebens auch zahlreiche Vorstandsmitglieder der Nördlinger Vereine erstmals eingeladen waren: „Wir wollen das Qualitätsurteil über unser neues Messbier auf eine breitere demokratische Basis stellen. Sie sind quasi unsere Botschafter.“ Der Erbprinz betonte, dass man sich in der Brauerei einige Gedanken über Namen und Logo des diesjährigen Festbieres gemacht habe. Durchaus überraschend, dass die naheliegende Lösung noch nie verwendet wurde: Das Festbier 2017 heißt „Nördlinger“. Das habe sich wohl noch niemand getraut, meinte Erbprinz Carl Eugen augenzwinkernd.

Bei so viel Harmonie musste Oberbürgermeister Hermann Faul dann doch ein wenig Essig in den Wein, Pardon, Wasser ins Bier gießen. In seinen Auszügen aus der Geschichte der Nördlinger Mess’ erinnerte er an den Beginn des 19. Jahrhunderts, als die damalige Fürstin von Wallerstein eine Konkurrenzveranstaltung („sogar mit Opernaufführungen“) etablieren und den Bürgern verbieten wollte, nach Nördlingen zu fahren. Der Kaiser höchstpersönlich habe dem Spuk dann nach zwei Jahren ein Ende bereitet und quasi einen „Gebietsschutz“ für die Mess’ erlassen. Faul: „Sie sehen, Nördlingen und Wallerstein waren schon mal weit auseinander, jetzt sind sie wieder eng beisammen.“

Wie schmeckt nun das „Nördlinger“ aus Wallerstein, gebraut unter anderem mit Malz aus Nördlingen und Hopfen aus Spalt? Als Freibier großartig, waren sich die Gäste am Mittwoch im Ochsenzwinger einig. Aber auch für die 7,60 Euro pro Maß, die ab dem 17. Juni auf der Kaiserwiese fällig sind, wird der goldgelbe Gerstensaft (13,5 Prozent Stammwürze und knapp 5,6 Prozent Alkohol) wohl genügend Abnehmer finden. Prost!

Quelle: Augsburger Allgemeine, 8. Juni 2017

 


Wallersteins neue Fruchtträume

Auch alkoholfreie Getränke jetzt in die Fürst Wallerstein Markenwelt integriert

Das Andreaskreuz, das Erkennungszeichen der neuen Fürst Wallerstein-Produktwelten, steht für wahrhaft fürstlichen Genuss und Lebensstil. Und deshalb findet es sich jetzt auch auf allen Softdrinks wieder, die im Hause Wallerstein angeboten werden. Sechs verschiedene Geschmacksrichtungen stehen für die Genießer zur Wahl: eine Limonade als erfrischend köstliche Inspiration, ein Schorle zum Durstlöschen, ein Sportlertrunk aus Orange, Limone und Grapefruit, eine frisch-prickelnde Orangeade, ein teuflisch gutes Colamix und schließlich treffen sich Orange und Karotte einem herrlichen Softdrink namens Obstgarten.

Probieren Sie die herrlich erfrischenden Soft-Drinks. Sie werden schmecken, wie gut auch diese coolen Durstlöscher in die Wallersteiger Markenwelt passen.


Jetzt stilvoll erfrischen

Wasser aus dem Hause Oettingen-Wallerstein

Mehr als 800 Jahre Familiengeschichte haben einen Lebensstil entstehen lassen, der sich in der heutigen Familie Oettingen-Wallerstein in vielen aufregenden Facetten manifestiert. Diesen traditionellen und zugleich weltgewandten Stil hat das Fürst Wallerstein Brauhaus unlängst auf seine Biere und jetzt auch auf sein Wasser übertragen.

Tafelwasser steht ganz vorne in der langen Tradition des Fürsten Hauses Oettingen-Wallerstein. Denn auch im Geschmack des Wassers spiegeln sich aristokratischer Stil und Tischkultur aus neunhundert Jahren. Bei vielen höfischen Anlässen, bei Jagden und rauschenden Festen am Hofe der Grafen und Fürsten zu Oettingen-Wallerstein wurde selbstverständlich schon damals Wasser als ebenso exquisite wie exklusive Erfrischung gereicht.

Luxus kann machmal so einfach sein. Denn heute gibt es den fürstlichen Genuss überall im gut sortierten Fachhandel zu kaufen: in den Geschmacksrichtungen spritzig, sanft und still. Aus einer Tiefe von über 300 Metern tritt das Mineralwasser in einer konstanten Temperatur von 19° C zu Tage und wird mit modernster Technik aufbereitet und abgefüllt.

Wasser ist Leben. Wallerstein-Wasser ist Lebens-Art.

 

 

 


Wie in Wallerstein das neue Messbier entsteht

Schon von Weitem ist der Duft zu vernehmen. Malzig und süß liegt er in der Luft. Fast ein wenig blumig. Je höher man den Berg erklimmt, auf dem die Fürst Wallerstein Brauerei gelegen ist, desto mehr steigt der Geruch in die Nase. Er passt perfekt zu einem sonnigen Frühlingstag wie diesem. Und er macht Lust auf das, was Braumeister Volker Röthinger gleich zeigen will.

Zum ersten Mal wird das Bier für die Nördlinger Mess’ in Wallerstein gebraut – zumindest offiziell. So ganz stimme das aber nicht, verrät Röthinger, während er den Innenhof der Brauerei zeigt. In seinem Rücken stehen vielsagend einige Fässer gestapelt. Die vorderen Behältnisse ziert das weinrote Logo der Fürst Wallerstein Brauerei, dahinter sind die alten Ankerbräu-Fässer aufgereiht. Denn auch wenn es die Nördlinger Marke noch im Handel gibt, wird diese schon lange nicht mehr in der Ankergasse, sondern in Wallerstein gebraut.

Die Herstellung des Messbiers war stets Sache der Ankerbräu, bis vergangenes Jahr fest stand, dass der Betrieb dort eingestellt wird. Röthinger gibt ein Zeichen zu folgen. „Das Bier auf der Mess’ war letztes Jahr zwar Ankerbräu, ist aber bereits hier entstanden“, sagt er und deutet auf den riesigen kupferfarbenen Kessel im Sudhaus. 20000 Liter passen dort hinein, die Kupferhülle ist nur eine optische Spielerei. „Darunter steckt modernste Technik und ein Behälter aus Edelstahl“, sagt Röthinger. Drei Sude haben die Wallersteiner für das Messbier angesetzt – insgesamt also 60000 Liter. Der Brauprozess unterscheide sich von dem anderer Biere nicht. Die verwendeten Rohstoffe würden natürlich angepasst. So wird für das Messbier Malz aus der Nördlinger Mälzerei zum Roten Ochsen verwendet. Während des Brauprozesses würden verschiedene hochwertige Hopfensorten hinzugegeben, um den Geschmack den eigenen Vorstellungen nach zu gestalten.

Ob das Messbier in diesem Jahr überhaupt anders schmeckt, wenn es doch schon einmal hier entstanden ist? „Letztes Jahr haben wir nach dem Ankerbräu-Rezept gebraut. Dieses Jahr nach unserem eigenen“, erklärt der Braumeister. In Zusammenarbeit mit dem Festwirt haben sich die Wallersteiner Gedanken über die Beschaffenheit des Messbiers gemacht. Die Familie Papert wünschte sich ein helles Bier, das Ankerbräu sei immer etwas dunkler gewesen, sagt Röthinger. Von der Stadt Nördlingen kam die Auflage, ein Festbier zu brauen, was einen Stammwürzeanteil zwischen 13 und 14 Prozent voraussetze. All diese Kriterien erfülle das neue Messbier, erzählt Röthinger, während er den Weg in den Keller der Brauerei zeigt.

Sechs Wochen muss das Festbier dort bei knapp über null Grad Celsius lagern. Vor der Mess’ wird es noch filtriert. In ein kleines Glas zapft der Braumeister einen Schluck des Bieres. Er hebt das Gefäß, blickt genau hinein. Riecht, und runzelt die Stirn. „Das ist das erste Mal, dass ich es probiere“, sagt Röthinger und nippt vorsichtig am Glas. Er hält einen Moment inne, lässt das Bier durch den Mund gleiten – bis er schließlich nickt. Ein Lächeln zeichnet sich auf seinem Gesicht ab. „Sehr vollmundig, noch etwas bitter. Aber das verschwindet, sobald wir es filtrieren“, meint Röthinger und nimmt einen weiteren Schluck. „Ich bin zufrieden, genau so soll es sein“, sagt er und atmet tief durch. Viel unternehmen, hätte es nicht geschmeckt, könnte man ohnehin nicht mehr.

7,60 Euro wird die Maß im Festzelt in diesem Jahr erstmals kosten, auch im Sixen-Biergarten, wo Wallersteiner Märzen ausgeschenkt wird. Die Preiserhöhung habe jedoch nichts mit dem Wechsel zur Wallersteiner Brauerei, die sich in einer Ausschreibung gegen andere Interessenten durchgesetzt hat, zu tun, betont der Braumeister. Das sei Sache der Stadt und des Festwirts, die den Betrag aushandeln.

Wie man denn sicherstellt, dass das Bier auf der Mess’ auf keinen Fall ausgeht? „Wir wissen ja, was letztes Jahr getrunken wurde. Da haben wir zur Sicherheit noch mal 25 Prozent drauf geschlagen“, sagt Röthinger und lacht. Die Wallersteiner Brauerei plane ohnehin, das Nördlinger Messbier auch in Flaschen abzufüllen und auch nach der Mess’ noch im Handel anzubieten. Wenn also etwas mehr übrig bleibe, sei das kein Problem.

Quelle: Augsburger-Allgemeine