Medienberichte

Spitzenküche aus der Region

Joachim Kaiser erhält zum 9. Mal einen Michelin Stern

RT 1 Nordschwaben, 15. 11. 2017

Das Restaurant Meyers Keller in Nördlingen bleibt weiter das einzige Sterne-Restaurant in Nordschwaben. Zum neunten Mal (!) in Folge hat es das Haus von Spitzenkoch Joachim Kaiser in den berühmten Hotel- und Restaurantführer Guide Michelin geschafft. Joachim Kaiser wurde mit der Wirtsstube auch mit dem Bib Gourmand ausgezeichnet. Es ist ein Prädikat für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Fürstliche Haus zu Oettingen-Wallerstein und das Fürst Wallerstein Brauhaus gratulieren herzlich!!

Auch das Restaurant „Zur Glocke“ in Höchstädt, die „Gänsweid“ in Wertingen, das Weingärtnerhaus am Schloss Leitheim und das Restaurant „Neuhof am See“ in Gundelfingen haben die Auszeichnung bekommen.

Den Artikel finden Sie unter RT1-nordschwaben.de

Quellenangabe: Bild: Meyers Kellers


Blasius-Festival geht in die zweite Runde

Im kommenden Jahr wird es wieder ein ganzes Wochenende lang Blasmusik am Fremdinger Grünhof geben. Organisator Benjamin Seefried verrät, wann der Vorverkauf startet.

Ein Artikel der Rieser Nachrichten von Denis Dworatschek 

Nach dem großen Erfolg im Juli soll das Blasius-Festival 2018 in die zweite Runde gehen. Wieder am selben Ort am Grünhof bei Fremdingen im Nordries und wieder am dritten Wochenende im Juli, das hat der Organisator Benjamin Seefried vom Musikverein Fremdingen im Gespräch mit den RNverraten: „Wir haben uns vergangene Woche final entschieden.“ Man sei schon mitten in der Planung und hole fleißig Bandangebote ein. So sollen die Homepage bald aktualisiert und die Blasius-App stärker mit Inhalt gefüllt werden.

„Unser Ziel ist es, Anfang November mit dem Vorverkauf zu starten“, sagt der Organisator. Preistechnisch werde es „keine großen Sprünge geben“. Das Wochenendticket hatte heuer samt Zeltplatz im Vorverkauf 38 Euro gekostet.

In den Wochen nach dem ersten Blasius habe es von allen Seiten viele positive Rückmeldungen gegeben. „Uns war das Feedback der Helfer wichtig. Ende August haben wir uns dann die Frage gestellt, ob wir es noch einmal machen“, erklärt Seefried.

Blasius-Festival 2018: Kleine Änderungen am Konzept

Am Konzept soll sich großteils nichts ändern. „Noch stehen wir am Anfang, aber bei ein paar Dingen sind wir uns schon sicher“, sagt Seefried. Am Sonntag sollen beispielsweise nicht nur zwei Bands auftreten. Auch rechne man mit deutlich mehr Besuchern, weswegen das Festivalgelände vielleicht ein wenig anders aufgebaut werden soll. „Der Campingplatz war vielleicht etwas groß in diesem Jahr“, sagt der Organisator. Seefried kann bestätigen, dass am Samstagabend wieder die österreichische Band „Pro Solist’y“ auftreten wird.

Von Seiten der Gemeinde gebe es laut Bürgermeister Frank-Markus Merkt keine Bedenken zu einer Fortführung des Festivals. „Wir werden den Musikverein wieder unterstützen“, sagt er. Immerhin sei die Veranstaltung ein Aushängeschild der Gemeinde. Veit Meggle, Geschäftsführer der Marke „Donauries“, war vom Blasius begeistert: „Es war ein tolles Festival mit sehr viel Liebe zum Detail.“ Auch im kommenden Jahr werde die Marke „Donauries“ das Festival, das dann vom 20. bis zum 22. Juli stattfindet, finanziell unterstützen.

"Blasius-Festival geht in die zweite Runde" - können Sie auch auf Augsburger-Allgemeine online lesen. (Foto: Szilvia Izsó)

Die Fürst Wallerstein Forstbetriebe und das Fürst Wallerstein Brauhaus freuen sich diese wunderbare Veranstaltung zu unterstützen.


Jawort im Märchenwald

Fürstenhaus Oettingen-Wallerstein:
Erbprinz Carl-Eugen vermählte seine schöne Stieftochter Yoanna mit dem britischen Polostar Charlie Hanbury. Zur Trauung auf einer Waldlichtung reiste Europas Hochadel und Polo-Jetset nach Schloss Baldern

Ein Artikel der BUNTE von L. Nickel

Mutter Natur formte ein Kirchendach aus frischem Sommergrün und am Fuße einer 800 Jahre alten Eiche stand ein Altar aus Holz und Moos. Vor dieser Märchenwaldkulisse, auf einer verwunschenen Lichtung im fürstlichen Wallerstein’schen Forst, gaben sich Yoanna, 29, und Charlie Hanbury, 31, das Jawort. Die Tochter von Anna Erbprinzessin zu Oettingen- Wallerstein und der britische Polostar sind naturverbunden und hatten sich eine Zeremonie gewünscht, die ihre Nähe zu Natur und Pferden ebenso widerspiegelt wie die Liebe der Braut zur Heimat Wallerstein: Die Braut ist Enkelin des legendären Druckerei-Unternehmers Siegfried Otto (1914 – 1997, Giesecke & Devrient), wuchs die letzten Jahre aber in Schloss Wallerstein bei Stiefvater Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein, 47, auf. Am Altar hielt sie ein Bouquet aus Rosen, die im Schlosspark gezogen worden waren.

Die internationalen Gäste aus Hochadel, Polo und Society, die wahrlich an ausgefallene Locations gewöhnt sind, waren von dieser wildromantischen Szenerie zwischen duftendem Rittersporn wie verzaubert. Darunter auch Charlie Hanburys enge Freundin Prinzessin Eugenie von York, 27, Enkelin der Queen, 91, und ihr Verlobter Jack Brooksbank, 30. Leider blieb der Palast streng: „No photos, please!

Nach der Trauung durch Dekan Gerhard Wolfermann und Pater Anselm Bilgri (ehemals Prior Kloster Andechs) versammelten sich die Gäste zum Empfang am plätschernden Waldweiher. Alles war im Country-Style dekoriert, mit Tischen aus Heuballen und antiken Silberleuchtern. Als wäre man im Land der Elfen oder in Tolkiens Mittelerde. Passend zum Zauberwald-Ambiente hatte die Braut für ihre Brautjungfern romantische Kleider bei Designerin Sandra Tomic (MIN Fashion) in Auftrag gegeben – mit Haarkränzen aus Rosen sahen sie aus wie schöne Waldnymphen. Auch das Styling der Braut hatte mit ihrem schlicht- eleganten Kleid der Designerin Phillipa Lepley etwas Elfenhaftes. Zum Diner auf Schloss Baldern verwandelte Yoanna sich dann mit Diamant-Diadem von einer Waldfee zur Prinzessin!

Den ganzen Artikel find Sie hier als Download

 


Bereit fürs Blasmusik-Festival

Blasius-Festival: Auf dem Gelände unterhalb des Grünhofs gab es kein Wasser und keinen Strom. Deshalb wurde eine mehr als einen Kilometer lange Leitung verlegt

Ein Artikel der Rieser Nachrichten von Peter Urban

Es liegt sicher auch daran, dass man als Blasmusiker seltener als reiner Solist unterwegs ist und man daher von klein auf lernt, dass nur, wenn man gut zusammenspielt, das Konzert auch gut klingt. Der beste Beweis für einen funktionierenden Zusammenhalt eines Musikvereins sind die Aufbauarbeiten am Grünhof in Fremdingen. Da geht alles Hand in Hand, es sind an jeder Ecke des Geländes Helfer zugange, die aufbauen, herrichten, nageln, schrauben, verlegen, eben alles, was anfällt, gemeinsam tun. Von Jung bis Alt, Männlein wie Weiblein. Es herrscht schon jetzt eine tolle Stimmung. Wenn die sich bei dem Event so fortsetzt, steht einem erfolgreichen ersten Blasius-Festival an diesem Wochenende wirklich nichts mehr im Wege.

Selbst die Haupt-Macher, der Vorsitzende des Musikvereins Fremdingen, Jürgen Kreutner, der Dirigent der Stammkapelle Joachim Braun und Jugendleiter Benjamin Seefried nehmen sich fast schon entspannt ein paar Minuten Zeit, um das Gelände und die Intention des Festivals zu erklären. Begonnen hat alles, wie so oft, mit einer „Schnapsidee“. Als man das „Woodstock-Festival der Blasmusik“ in Österreich besucht hatte, kam der Wunsch auf, so etwas doch auch Zuhause auf die Beine zu stellen. Ein Festival der Blasmusik, Open Air, in der Natur. Zwar gesagt, aber nicht so einfach getan.

Von Seglohe bis Minderoffingen hat man mögliche Veranstaltungsorte in Augenschein genommen, und erst unterhalb des Grünhofs fand man den idealen Platz. Idyllisch gelegen, perfekt für das geplante Festival. Und doch mit zwei gravierenden Nachteilen: kein fließendes Wasser und kein Strom. Doch wo ein Wille, da auch ein Weg: 1400 Meter Wasserleitung von Rauhstetten verlegt und vier Stromaggregate besorgt, die die notwendige Infrastruktur gewährleisten sollen. Und auch die Zusage von Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein, dem das Gelände größtenteils gehört, war kein Problem.

Überhaupt ist zu beobachten, dass „Blasius“ mit unwahrscheinlicher Leidenschaft und mit viel Liebe zum Detail betrieben wird. Vom Schriftzug über die Werbung, die Gestaltung des Programmes bis hin zu winzigen Details (sogar simple Holzabsperrungen sind mit Noten verziert) im Ambiente des Festes scheint alles perfekt aufeinander abgestimmt. Von klassischer Blasmusik bis zu megacoolen Blasmusik-Elektro-Formationen ist für jeden etwas dabei. Ein Musikfest als „jugendkulturelle Bewegung“, wie Joachim Braun konstatiert. Aber was heißt da Jugend. Alle helfen zusammen, von der Urgroßmutter, die zwar nicht mit anpacken kann, aber dafür eine Brotzeit spendiert, über Väter, die Urlaub nehmen, um dem Sohn oder der Tochter beim Aufbau zu helfen, sind viele spontan dabei. Natürlich ehrenamtlich und sogar dann, wenn sie sonst mit dem Verein nichts zu tun haben.

„Dieses überwältigende Engagement haut uns schon um, das muss man sagen“, stellt Vorstand Jürgen Kreutner fest. Und er ist sich sicher, dass auch zum Fest selbst alle Gesellschaftsschichten gemeinsam feiern und musizieren werden. Warum ist das so? Warum erlebt die Volksmusik, die Blasmusik eine solche Renaissance? Für Benjamin Seefried ist klar: „Das hat mit der Identitätssuche der Menschen in einer immer komplexer werdenden Welt zu tun. Man will seine Wurzeln wieder spüren.“

Und wenn diese Wurzeln so originell, so kreativ und fetzig präsentiert werden, darf man den Machern einfach nur alles Gute für ihr Fest wünschen.

"Bereit fürs Blasmusik-Festival" - online lesen auf Augsburger-Allgemeine


Wandern Sie mit nach Eisbrunn!

Die Rieser Nachrichten möchte ihre Leser besser kennenlernen und kamen dabei auf eine originelle Idee: Die Leser werde auf eine Wanderung durch die Wälder der Fürst Wallerstein Forstbetriebe und anschließender Brotzeit mit einem kühlen Wallersteiner Bier in die Fürstlichen Waldschenke Eisbrunn eingeladen. Hier der vollständige Artikel:

Wandern Sie mit uns auf dem Eisbrunnrundweg!

Eine Artikel von Martina Bachmach, Rieser Nachrichten

Wir möchten unsere Leser besser kennenlernen. Treffen Sie die RN-Redaktion und genießen Sie eine gute Brotzeit

Was erwarten Sie, liebe Leser, jeden Morgen von Ihrer Heimatzeitung? Über welche Artikel oder Bilder freuen Sie sich besonders? Und was können wir besser machen? Das wollen wir von Ihnen wissen. Und wo redet es sich besser, als bei einer entspannten Wanderung, bei einer gemütlichen Brotzeit im Biergarten? Deshalb laden wir Sie, liebe RN-Leser ein: Kommen Sie mit uns nach Eisbrunn.

Treffpunkt am Samstag, 5. August, ist um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz des Gasthauses. Die Redaktion der Rieser Nachrichten wird mit RN-Leiterin Martina Bachmann, Robert Milde, Verena Mörzl, René Lauer und Denis Dworatschek vertreten sein. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen – und sind neugierig auf Ihre Ideen und Ihre Anregungen.

Wandern wollen wir anschließend über den Eisbrunnrundweg. Er ist ungefähr neun Kilometer lang, unsere Tour dauert etwa zwei Stunden. Schon bald nach dem Parkplatz gelangt man auf dem Weg an den Waldrand und kann von dort Schaffhausen sehen. Anschließend geht es mal durch den Wald, mal am Waldrand entlang – mit herrlichen Ausblicken auf die schöne Landschaft. Und sollte es das Wetter gut mit uns meinen und der 5. August ein schöner Sommertag werden: Über weite Strecken führt dieser Wanderweg im Schatten durch den Wald.

Mit dabei an diesem Tag ist Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler, der sicher das ein oder andere aus der Rieser Vergangenheit berichten kann – und in unserer Zeitung jeden Tag den Rieser Mundart-Duden schreibt. Zudem wird Geopark-Führerin Carolin Schober-Mittring mit uns wandern. Sie kennt sich mit der Entstehung des Rieses bestens aus und wird Fragen gerne beantworten.

Gegen 16.30 bis 17 Uhr wollen wir wieder an der Waldschänke Eisbrunn sein. Dort erwartet alle Teilnehmer eine Brotzeit nach Rieser-Nachrichten-Art. Sie besteht aus einem Brotzeit-Brettl mit Leberwurst, kaltem Braten, geräuchertem Schinken, Obazda und Käse. Mit einem Radler dazu gibt es diese besondere Brotzeit nur am 5. August zu einem Sonderpreis von zehn Euro. Selbstverständlich gibt es auch alkoholfreie Getränke oder andere Bierspezialitäten. Die kleinsten Leser können auf dem angrenzenden großen Spielplatz herrlich toben. Sie wollen bei unserer Wanderung dabei sein? Dann melden Sie sich bitte telefonisch bei unserer Kollegin Brigitte Oesterreicher an. Ihre Durchwahl lautet 09081/83256. Bis zum Freitag, 28. Juli, ist das noch möglich. Wir freuen uns auf Sie!

(Quelle: Rieser Nachrichten, Foto R.Lienert)

"Wandern Sie mit uns auf dem Eisbrunnrundweg!"  können Sie auch online auf Augsburger-Allgemeine lesen.


Weißwurst, Bier und Bretzel

Interview mit Prinz Carl-Eugen

Am letzten Tag der Ipfmess wird von Schwäbisch Media zum traditionellen Frühschoppen eingeladen. Das legendäre Pressefrühstück lässt sich kaum einer aus Politik und Wirtschaft entgehen. Die Video-Reportage von Regio TV Schwaben mit Interview von Prinz Carl-Eugen sehen Sie hier online


Zwei Schwertgoscha begeistern die Ipf-Mess’

Pressefrühschoppen im Festzelt zum Senz ist der Höhepunkt am letzten Ipfmess-Tag

Ein Artikel der Ipf- und Jagst Zeitung von B. Hampp

Hier trifft sich die Ostalb: Der Pressefrühschoppen von Ipf- und Jagst-Zeitung / Aalener Nachrichten, Südfinder, Regio TV und Radio 7 ist der jährliche Höhepunkt am letzten Ipfmess-Tag. Zahlreiche Gäste sind auch dieses Jahr wieder ins Festzelt zum Senz gekommen, um sich in gemütlicher Mess-Atmosphäre auszutauschen. Für urig-schwäbische Unterhaltung sorgten die Bronnweiler Weiber mit ihrem umwerfend komischen Kabarettprogramm.

Nicht nur aus Bopfingen und den Ortschaften rund um den Ipf, sondern auch aus Aalen, Ellwangen, Nördlingen und dem Rest der Region waren die Besucher, die Joy Neugebauer, Geschäftsführerin der Ostalb Medien, herzlich im Zelt begrüßte. Bewirtet vom Team des „Senzodrom“, fand mancher alte Bekannte wieder oder knüpfte neue Kontakte.

Auf der Bühne lieferten die Bronnweiler Weiber, TV-bekannte Schwertgoscha aus Bronnweiler bei Reutlingen, einen Kracher nach dem anderen. Während die redselige Friedel Kehrer mit Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler flirtete, über Schduagarter „Heckascheißer“ und Beamte lästerte, Weisheiten über Nacktwanderer auf dem Ipf und den neuen Kreisverkehr ausbreitete, beschränkte sich ihre gemütliche Gesprächspartnerin Märy Lutz auf saudumme Trinksprüche: „Drei Nonnen tranken Moscht im Keller, sie suchten ein Klo, doch der Moscht war schneller.“

Als die Kehlen allzu trocken wurden, reichte Tobias Oker, Marketing-Manager der Ostalb Medien, den beiden Damen Wassergläser. Das hätte er besser nicht getan: „Mir kommat aus’m ländlicha Raum, da isch des Wasser für die Viecher“, schimpften sie. Gut, dass Brauerei-Inhaber Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein unter den Gästen war. Er fasste sich ein Herz und brachte den Bronnweiler Weibern zwei gut eingeschenkte Maß Bier: Die waren selig.

Anschließend beehrten die Bronnweiler Weiber den Stand der Ipf- und Jagst-Zeitung / Aalener Nachrichten im Ausstellerzelt und sorgten für jede Menge Spaß bei den Besuchern.

Link zum Artikel der Schwäbische 

Quelle: Ipf- und Jagst-Zeitung/ Foto:Peter Schlipf


Null Schläge sind der Ipfmess-Hammer

Ipfmess: Bürgermeister stellt neuen Fassanstichrekord auf

Ein Artikel der Schwäbische Post von Martin Simon

Bopfingen ist gut für Rekorde – ob es nun um den längsten Schal im Land geht oder um den Titel für den zauberhaftesten Berg. Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler wiederum ist bekannt für präzise Schläge, besonders dann, wenn er mit Hammer und Zapfhahn an einem Bierfass hantiert. Einen, manchmal zwei und an schlechten Tagen auch drei Schläge benötigt Bühler für die Prozedur. Doch diesmal hat er beim Fassanstich einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt: Exakt NULL Schläge waren nötig und das Messbier floss. Bühler hatte den Hahn einfach reingedrückt, ein Hammer war nicht mehr nötig. Respekt.

Zuvor waren traditionell die Fahnenabordnungen von 49 Vereinen zu den Klängen der Stadtkapelle ins Festzelt Senz eingezogen, zuvor hatte der Bürgermeister verkündet: „Wir machen die Mess, aber ihr seid sie!“ und dafür viel Applaus geerntet.

Und auch am Tisch der Ehrengäste zeigte Bühler, dass er ein Mann schneller Lösungen ist. Weil bei der Mess im vergangenen Jahr das Bopfinger Stadtwappen verschwand, sorgte Bühler dafür, dass das neue Wappen sogleich am Tisch festgeschraubt wurde. Hano, wäre ja noch schöner....

Lesen Sie hier den ganzen Artikel der Schwäbische Post (Foto: Schwäbische Post)

 


Alle Feste - Bopfinger Ipfmess´- Fürst Walllerstein Brauhaus

Nach der Mess ist vor der Mess

Fürst Wallerstein Brauhaus beliefert auch das traditionsreiche Volksfest in Bopfingen

Ein Artikel der Rieser Nachrichten gibt einen Überblick über das ganze Programm.

"Nach der Mess ist vor der Mess" von B.Schied

Von Freitag an bis zum kommenden Dienstag ist wieder Ipfmess – das größte Volksfest in der Region Ostwürttemberg. Am Fuß des Hausberges werden wiederum zahlreiche Gäste von der Ostalb, aber auch aus dem benachbarten Ries und nicht zuletzt aus Mittelfranken, erwartet. Nicht wenige Zeitgenossen sprechen davon, dass die Ipfmess von der Atmosphäre her die Nördlinger Mess’ auf den zweiten Platz verdrängt, weil gemütlicher und überschaubarer.

Das Rahmenprogramm entspricht weitgehend dem der vergangenen Jahre. Neben einem Vergnügungspark, Bier- und Weingärten zeigen die Betriebe und Fachgeschäfte aus der Region ihr Leistungsspektrum in den Ausstellungszelten des örtlichen Gewerbe- und Handelsvereins.

Freitag: Offiziell eröffnet wird die Ipfmess heute Abend um 19 Uhr mit dem Einmarsch der Fahnenabordnungen zahlreicher Vereine und dem Bieranstich von Bürgermeister Gunter Bühler im Festzelt Senz. Den krönenden Abschluss des ersten Tages bildet das traditionelle Feuerwerk ab 23 Uhr.

Samstag: Am morgigen Samstag gibt es um 13.45 Uhr am Bopfinger Marktplatz ein Standkonzert. Anschließend geht es mit Vereinen und Gruppen im Festzug zum Ipfmessplatz.

Sonntag: Der Sonntag beginnt traditionelle mit einem ökumentischen Gottesdienst im Festzelt. Von 13 bis 18 Uhr sind in der Innenstadt die Geschäfte geöffnet.

Montag: Der Ipfmess-Montag gehört vormittags der Landwirtschaft. Bei einer Bauernkundgebung im Zelt spricht in diesem Jahr Ministerialdirigent Joachim Hauck vom Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg zu aktuellen Themen der Landwirtschafts- und Energiepolitik.

Dienstag: Der Dienstag ist der „Familientag“ an dem diese den gesamten Tag über auf der Ipfmesse die Familienrabatte nutzen können, bevor dann am Abend das größte Volksfest Ostwürttembergs zu Ende geht.

Anreise: Parkplätze stehen zur Verfügung, die erfahrungsgemäß jedoch schnell weg sind, weshalb sich die Besucher überlegen sollten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bopfingenzu kommen oder sich zur Messe fahren und abholen zu lassen. Ein Buspendelverkehr aus den umliegenden Orten ist eingerichtet.

Mittlerweile ist auch der neue Kreisverkehr in der Innenstadt am Gasthaus Krone soweit fertiggestellt, das er zur Ipfmess befahren werden kann. Gleiches gilt für die neue Bahnunterführung beim BayWa-Gelände, über die Besucher vom Härtsfeld wieder die Stadt erreichen können. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass während der Ipfmess-Tage - vor allem während des Umzugs am Samstag - mit Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 29 zu rechnen ist.

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„Die friedlichste Mess’ seit Jahren“

Dieses Jahr wurden auf der Kaiserwiese weniger Straftaten begangen, jedoch sank auch die Besucherzahl. So beurteilen die Verantwortlichen und Beteiligten das Fest

Ein Artikel der Augsburger Allgemeine von Philipp Wehrmann

Weniger Gewaltdelikte, weniger Diebstähle, kaum Vandalismus und keine größeren Verkehrsunfälle – „die friedlichste Mess’ seit Jahren“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Nördlingen. Insgesamt 50 Einsätze hatte die Polizei, vergangenes Jahr waren es noch 94. Die Zahl der Körperverletzungen habe sich mehr als halbiert. Dabei ereigneten sich fünf der sechs Gewaltdelikte bereits am ersten Wochenende. Zwei Tatverdächtige wurden wiederholt auffällig.

„Unser Sicherheitskonzept ist aufgegangen“, sagt Walter Beck, Leiter der Polizeiinspektion Nördlingen. Tagsüber waren doppelt so viele Streifen wie üblich auf den Straßen, auch nachts sei die Polizeipräsenz erhöht worden. Grund dafür sei die „abstrakte Gefahrenlage“ im Land gewesen, auch wenn kein konkreter Hinweis auf eine terroristische Bedrohung vorgelegen habe, erklärt Beck. Dieses Vorgehen werde auch bei anderen Großveranstaltungen in Bayern verfolgt. Erfreulich sei, dass die Maßnahme nebenbei einen Rückgang „kleinerer“ Delikte bewirkt habe. Zudem sei den Polizisten bei keinem ihrer Einsätze Widerstand geleistet worden, sagt er. Dies sei unter Berücksichtigung der sonst zunehmenden Gewalt gegen Polizisten sehr erfreulich. Einen Beitrag zu dem Rückgang der Straftaten hätten aber auch „die Gelassenheit und Zurückhaltung der Besucher“ und „das berühmte Quäntchen Glück“ geleistet, sagt Beck.

Der Leiter des Nördlinger Ordnungsamts und Mess’-Organisator Jürgen Landgraf, sagt, sein Eindruck decke sich mit dem der Schausteller: Die Mess sei „gut, aber schlechter als in den vergangenen Jahren“ besucht worden. An manchen Tagen sei es schlichtweg zu heiß gewesen, sagt er. Dass Besucher dem Fest aus Angst vor einem Anschlag fernblieben, hält Landgraf für unwahrscheinlich. Die Mess’ sei im Vergleich zu anderen Volksfesten generell recht friedlich. Dass es dieses Jahr noch weniger Zwischenfälle gegeben habe, sei großartig.

Das Festzelt wurde tagsüber kaum und abends erst spät besucht: Christian Papert, Juniorchef des Zeltbetriebes, ist trotzdem zufrieden. Zu heißes Wetter sei für Zeltbetriebe nicht wünschenswert, ein gelegentlicher Regenschauer hätte nicht geschadet, sagt er. Die gut besuchten Freiluftplätze hätten die Flaute aber etwas abgemildert. Am besten sei es am ersten Wochenende und dem zweiten Sonntag gelaufen. Der Zeltbetrieb Papert besuche 14 Feste mit insgesamt 100 Betriebstagen im Jahr – „ein Fest trifft es deshalb immer“. Unglücklicherweise sei es dieses Jahr die Nördlinger Mess’ gewesen, die von einer Hitzewelle erfasst wurde. Sie sei größentechnisch „im oberen Drittel“ der Papert-Feste. Papert lobt die Arbeit der Polizei und des Sicherheitsdienstes. Die Mess’ sei „ein heißes, aber sicheres Fest“ gewesen.

„Trotz tropischer Temperaturen ein gelungenes Fest“, sagt auch der Geschäftsführer des Fürst Wallerstein Brauhauses, Georg Schwarz. Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Die positive Resonanz der Gäste hat uns allen große Freude an der Arbeit gemacht.“ Die Gäste des Sixengartens hätten das Fürst Wallerstein Brauhaus als Festwirt inzwischen mehr als anerkannt, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Zuzeln im Europa-Rad

Auf dem Riesenrad der Nördlinger Mess’ genießen 150 RN-Leser in luftiger Höhe ein Weißwurstfrühstück. Eine der Gewinnerinnen hat einen besondern Anlass zum Feiern

Ein Artikel der Augsburger-Allgemeine von Philipp Wehrmann

Weißwürste, süßer Senf und dazu Bier – bis dahin ein gewöhnliches Weißwurstfrühstück. Allerdings standen die Teller diesmal nicht auf Biergarnituren, sondern den Tischen der Riesenradgondeln auf der Nördlinger Mess’. Etwa 4000 Teilnehmer hatten am Gewinnspiel der Rieser Nachrichten teilgenommen. Am Samstagmorgen kamen die 40 Gewinner dann auf die Kaiserwiese, zusammen mit jeweils bis zu drei Begleitern. RN-Redakteur Robert Milde begrüßte die etwa 150 Gäste, erklärte das weitere Vorgehen und bedankte sich bei den Unterstützern der Aktion.

Nach und nach setzten sich die Passagiere in jeweils vier Gondeln, worauf das Riesenrad kurz weiterfuhr und wieder anhielt. Als alle Gondeln besetzt waren, servierten Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen- Wallerstein und RN-Heimatverleger Christoph Eigenrauch gemeinsam mit Mitarbeitern von „Wengers Brettl“ in Nördlingen und weiteren Helfern die Getränke. Weizen, wahlweise alkoholfrei, Spezi und Wasser standen zur Auswahl, zur Verfügung gestellt vom Fürst Wallerstein Brauhaus.

Der Erbprinz sagte auf Nachfrage, er sei sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Mess’. Er hätte sie selbst fast jeden Tag besucht und sich über das schöne Wetter gefreut. „Es ist deutlich zu spüren, dass die Leute hier gut gelaunt und in Feierstimmung sind“, sagte er. Außerdem sei das Volksfest vergleichsweise friedlich verlaufen.

Die Weißwürste wurden frisch gebrüht von der Metzgerei Schlecht gesponsort und geliefert. Erneut hielt das Rad hin und wieder, bis alle ihre Teller vor sich hatten. Kirchheims Bürgermeister Willi Feige, als Württemberger nicht unbedingt profunder Kenner bayerischer Frühstückskultur, sagte, die Weißwürste seien sehr schmackhaft gewesen. Das Weißwurstfrühstück sei eine „tolle Idee“ und er freue sich, dass Bekannte ihn dazu eingeladen hätten. Besonders außergewöhnlich war das Weißwurstfrühstück für Franziska Lasser, die von drei Freundinnen begleitet wurde: Die Abiturientin aus Wallerstein feierte an diesem Tag ihren 18. Geburtstag. Am Vorabend hätte sie im Garten ihres Zuhauses in den Geburtstag hineingefeiert, erzählt sie. Dass sie bei dem Gewinnspiel gewonnen habe, sei ein „cooles Geburtstagsgeschenk“. Demnächst wird sie sich eine Zeit lang von ihren Freundinnen verabschieden müssen; sie wird nämlich ein Jahr lang in einer Grundschule in Südafrika arbeiten.

Bei dem Europa-Rad handle es sich um das größte transportable Riesenrad der Welt, erklärte Willi Kipp. Das in Bonn beheimatete Familienunternehmen Kipp & Sohn sei mit mehreren Riesenrädern in ganz Europa vertreten. Wie vor zwei Jahren sei er „nach wie vor sehr zufrieden“ mit der Nördlinger Mess’. „Wenn wir wieder kommen dürfen, werden wir in zwei Jahren erneut hier sein“, versicherte er....

Der Artikel steht Ihnen auch online bei der Augsburger Allgemeine zur Verfügung.

Foto: J.Aumann