Biere

Warum hat ein Bockbier „Hörner“?

Das Winterböckle: Winterwärmer und „Wundermittel“

Unser „Winterböckle“ ist in jeder Beziehung ein „fürstlicher“ Vertreter unter den Bockbieren. Mit seinem vollmundigen Charakter ist es ein wahrer Winterwärmer und eignet sich hervorragend für die kalte Jahreszeit.

Dass Bockbier seinen Ursprung in Bayern haben könnte, ist leider Wunschdenken. Der Ursprung liegt in der ehemaligen Hansestadt Einbeck in Niedersachsen. Das Wort „Bock“ wird aus dem Stadtnamen Einbeck abgeleitet. Ab dann gehts doch nach Bayern. Man warb 1614 den Einbecker Bockbierbraumeister Elias Pichler ab, um auch in Bayern das mittlerweile sehr beliebte Bockbier zu brauen: nach “Ainpöckscher Brauart“. Der Name schliff sich dann im Laufe der Zeit immer weiter ab: aus „einbeckisch“ Bier – das „einböckisch“ ausgesprochen wurde, entstand nach und nach „Einbock“. Ab ca. 1820 abgekürzt „Bock“.

Also hat auch das Fürst Wallerstein’sche „Böckle" auf dem Etikett nichts mit der Biersorte an sich zu tun, als Werbeträger ist es allerdings mehr als dekorativ. Und steht für einen so genannten dunklen Doppelbock mit satter 19,5% Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 7,5%, das von Mitte Oktober bis Dezember als Saisonbier erhältlich ist. Der Name Doppelbock basiert auf einer Gesetzgebung, die Wertbereiche für den Stammwürzgehalt einzuhalten, wobei Bockbiere einen Extraktgehalt von mehr als 16% und Doppelbock mind. 18 % Stammwürze haben.

Es liegt ganz bestimmt mit daran, dass man ihm nachsagt, ein wahres „Wundermittel“ gegen Winterdepressionen an kalten dunklen Wintertagen zu sein. Wohl bekomm’s!

Wo gibt's Winterböckle? Bei jedem unserer gut sortierten Getränkepartner.
Den nächsten in Ihrer Nähe finden Sie online in unserem Shop-Locator


Oktoberfest für einen guten Zweck

Der Kiwanis-Club Donauwörth und das Jugendzentrum laden von 07. bis 09. Oktober ein zum 8. Kiwanis Oktoberfest in Donauwörth.

Ein Beitrag der Kiwanis Donauwörth

Auf dem Festplatz in Donauwörth wird in diesen Tagen neben Bierzeltbetrieb mit gepflegten Bieren und zünftigen Speisen auch ein buntes Rahmenprogramm angeboten.

Bei all dem Spaß der dreitägigen Veranstaltung dominiert jedoch der Benefizcharakter. Der gesamte Erlös wird wieder sozialen Projekten zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr geht das Geld an das Gewaltpräventionsprojekt „Geheimsache Igel“ und den Förderverein Schwester Christina.

DAS PROGRAMM

FREITAG 13.10.2017

  • ab 18:00 Uhr Einlass
  • Stimmungsmusik ab 19:00 Uhr
  • Ende um 24:00 Uhr

SAMSTAG 14.10.2017

  • Ab 11:30 Uhr Mittagstisch mit Schmankerln vom Kiwanis-Festwirt Leinfelder
  • Kindernachmittag ab 14:00 Uhr mit Auftritten der Kindergärten inkl. Verlosung attraktiver Preise und einem Rundlauf verschiedenster Spiele bis 17:00 Uhr stark verbilligte Fahrpreise
  • Bierzeltgaudi mit den Holzheimer Musikanten “mir schpuin ois” und den “Mertinger Schuhplattler & Goißlschnalzer” ab 19:00 Uhr
  • Ende um 24:00 Uhr

SONNTAG 18.10.2017

  • Details in Kürze

Diese und weitere Infos finden Sie auf der Website des Veranstalters www.kiwanis-donauwoerth.de


Aller wirklich guten Dinge sind Drei: Grillen bei Kleibls

Warum Short Rips alles andere als ein kurzes Vergnügen sind

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Auch Thorsten Kleibl vom gleichnamigen Restaurant „Kleibls am Daniel“ hat sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was hier auf die Teller wanderte.

Der Name „Short Rips" ist eigentlich irreführend, denn die Rippen sind nicht gerade kurz und stammen aus dem Bereich zwischen dem vorderen Brustbereich des Rindes und der hinteren Flanke. Sie haben einen besonders hohen intramuskulären Fettanteil und versprechen deshalb einen ganz intensiven Geschmack, den nur durchwachsenes Fleisch bieten kann. Darum muss man es auch besonders behandeln, einfach so auf dem Grill „barbecuen“ ist deutlich zu kurz gedacht.

Thorsten Kleibl hat das Fleisch deshalb schon am Tag vor dem Besuch der Fürstlichen Familie mit seiner eigenen Gewürzmischung eingerieben - jeder „Grillmeister“, und auch die, die sich für einen halten, hat ja seinen speziellen „Rub“ - und darin ordentlich ruhen lassen. In ebenfalls spezieller Sauce, in der - das hört man doch gerne - 300 ml Fürst Wallerstein Landsknechtsbier verarbeitet wurden, 30 Minuten köcheln und dann rund 12 Stunden bei 80 °C im Ofen ziehen lassen.

So ging es in der Küche recht entspannt zu, die Restaurant-Crew und die Fürstliche Familie konnten sich Zeit lassen bzw. sich alle Handgriffe, Beilagen und vor allem die Kleibl’schen Gewürzmischungen erklären lassen. Krautsalat und Sauerrahmdips waren auch schon vorbereitet. Allerdings gab es, zum besonderen Vergnügen von Prinzessin Helena, für den kleinen Hunger zwischendurch auch bei Kleibls Pulled Pork.

Das zum Fleisch gereichte Fladenbrot bereitete Thorsten Kleibl mit Fürst Wallerstein Hefeweizen zu, legte die vorgeformten Fladen mit auf den Grill und buk sie auf jeder Seite je 5 Minuten.

Der Hauptgang, die Short Rips, kamen dann ebenfalls auf den Grill und wurden währenddessen weiter mit der Landsknechtsbier-Sauce bestrichen.

Das Ergebnis: ein herrlicher Genussabend als Schlusspunkt einer sehr lehrreichen kleinen Grill-Genussreise durch Nördlingens Gastronomiespitze. Fortsetzung folgt - spätestens nächstes Jahr.

Auch das Rezept von Thorsten Kleibl haben wir zum Herunterladen für Sie vorbereitet. Eine Mail an unternehmen@fuerst-wallerstein.de genügt, wir schicken es Ihnen gerne zu.


Vom König zum Kaiser: der 2. Grillbesuch in Nördlingen

Joachim Kaiser zelebriert eine ungewöhnliche Variante

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Auch auf Meyers Keller hat man sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was hier auf die Teller wanderte.

Joachim Kaiser wartet mit einer sehr ungewöhnlichen Grill-Variante auf. Wer würde vermuten, dass man auch eine zarte Reh-Oberschale auf den Grill werfen kann. Wobei das Wort „werfen“ ein diesem Zusammenhang etwas grob formuliert ist, weil das Fleisch längs der Faser in dünne Scheiben geschnitten und im so genannten „Green Egg“ nur kurz von beiden Seiten scharf angegrillt wurde. So weit, so schnell, so gut.

Freilich kennt man „Jockl“ Kaiser schlecht, wenn man annimmt, dass dies schon alles gewesen sei. Denn als Prinz zu Oettingen-Wallerstein mit seiner Familie in der Küche eintraf, war der Patron noch dabei, die Rehkeule zu tranchieren und er erläuterte, mit welchen Kniffen man die Oberschale wunderbar aus der Keule lösen kann. Vorher hat er schon 2 mittelgroße Sellerieknollen ca. 2 Stunden bei ca. 180 °C (ebenfalls im Green Egg) gegart. Eine Knolle wurde mit etwas Sahne zu Püree verarbeitet, die andere in dünne Scheiben geschnitten.

Einen vorbereiteten Strudelteig schnitt er ca. 40 cm lang und 10 cm breit auf und fächerte die Selleriescheiben überlappend auf, um sie dann mit etwas Salz und Zucker zu würzen und anschließend zu einer Rose aufzufächern. Die „Rosen“ briet er in Butter an und legte sie, 10 Minuten vor dem Reh, bei milder Hitze ins Green Egg, zusammen mit Wacholderzweigen. Kurz vor Ende der Garzeit übergoß er sie mit einer Glasur aus Apfelsaft und Honig.

Immer wieder durfte die Familie kosten und auch die gesamten Details der „Komposition“ separat probieren, sei es das vorbereitete Weizengras-Gel, die Schafgarben-Vinaigrette und auch den Roggensud, den er mit klarem reduzierten Rehfond angesetzt hatte.

Die Erbprinzessin und der Erbprinz konnten nur staunend daneben stehen und beobachten, wie aus den vielen Zutaten dann plötzlich doch ein großartiges Gericht wurde. Denn der Teller, den er anrichtete, war sehr bemerkenswert: eine große Joghurtdocke wurde in die Mitte gegeben, mit dem Löffel etwas verteilt und mit Weizengras umrandet. Darauf die mit der Vinaigrette marinierte Schafgarbe. Das Fleisch durfte etwas abkühlen, um dann, in dünne Scheiben geschnitten, auf der Schafgabe angerichtet und in der Mitte mit den Sellerie-Rosen, besser gesagt: der „Tarte Tatin“, ergänzt zu werden. Der lauwarme Roggensud wurde separat in einer Schale gereicht.

Man kostete, bewunderte und war sich dann einig, dass so ein Gericht nur wirklich ambitionierten Amateuren gelingen würde. Aber - warum soll man sich nicht auch für sich selbst das scheinbar Unmögliche möglich machen, wenn man Spaß am Kochen bzw. Grillen hat? Und vor allem Lust am Besonderen, bei dem das Auge auch mal vor dem Gaumen mit dem Genießen dran ist. Um das Komplizierte einfacher zu machen, haben wir Joachim Kaiser gebeten uns das Rezept möglichst genau aufzuschreiben. Auf Wunsch stellen wir es gerne zum Download bereit. Ein kurzes Mail an unternehmen@fuerst-wallerstein.de genügt. Wir drücken Ihnen dann alle Daumen zum guten Gelingen.


Mittags oder Abends. Wann wirkt Bier anders?

Manche meinen, dass Alkohol tagsüber leichter zu Kopf steigt als abends. Wissenschaftler haben das jetzt widerlegt. Es liegt daran, dass man tagsüber Bier in der Regel nicht „pur“ trinkt, sondern zum Essen. Dann ist die Leber nach der Mahlzeit vor allem damit beschäftigt, die Kohlehydrate aus dem Essen abzubauen. Was dazu führt, dass der Alkohol länger im Blut bleibt und so das Nervensystem leichter beeinflussen kann. Und ganz nebenbei: tagsüber wird ein Schwips häufig als störend empfunden - aber abends eher als angenehm.

Wir wissen: in Maßen trinken. Und dosiert genießen.


Steaks, Rips und Pulled Pork im Riesling

Florian König in Bestform

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Die Köche haben sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was in welcher Qualität auf die Teller wanderte.

Station Eins war Florian König vom Nördlinger Riesling. Er hat eine veritable „Versuchsstation“ aufgebaut. Wie immer, freitags beim schönem Wetter, wenn Grillen angesagt ist im Riesling. Mit klassischem Grill und Smoker plus einer Art Warmhalte-Grill.

Als die Familie eintraf, war das Pulled Pork natürlich schon längst vorbereitet, ist es doch so, dass diese besondere Art der Fleischzubereitung viel Zeit erfordert Es wird in normalerweise in besagtem Smoker bei einer Temperatur zwischen 100 und 130 °C 10 bis 15 Stunden gegart. Florian König wählte allerdings eine andere Variante: er hat sein Fleisch in Folie bei Niedertemperatur vorgegart und erst dann zum Finish in den Smoker gegeben. Der Trick: das lange Garen bei niedriger Temperatur bedingt eine Auflösung der Eiweißstrukturen, genauer gesagt, des Kollagens. Das macht das Fleisch so zart, dass es anschließend in kleine Stücke zerfällt und zerzupft werden kann. Daher auch der Name (englisch to pull: ziehen, zupfen). Als kleine Vorspeise gereicht, war es gleich so begehrt, dass es vor den Schleckermäulern in Sicherheit gebracht werden musste.

Auch der „kleine Zwischengang“ war von Florian König schon vorbereitet worden: Spare Rips. Er hatte sie 24 Stunden (in seinem hauseigenen „Rub“) mariniert und schon über 3 Stunden im Smoker bei ca. 120 °C im Rauch garen lassen. Was dann kam, und was Florian König der Familie gern erklärte, war das abschließende „Finish“. Nämlich das Bestreichen der „Loin Rips“ (im Ries würde man „Leiterla“ dazu sagen), also den kleinen Rippen nahe der Wirbelsäule, mit einer natürlich auch selbst kreierten, hauseigenen BBQ-Sauce. „In der letzten Stunde, alle 15 Minuten, das reicht, um den Geschmack voll zur Geltung zu bringen“, erklärte Florian König. Und er fügte augenzwinkernd hinzu, dass er die Zutaten nicht alle verraten könne „Betriebsgeheimnis“, dass aber ein kräftiger Schuss Fürsten Hell Original mit drin sei. Verstehen wir.

Das Hauptgericht allerdings kam dann gänzlich ohne Geheimnisse aus, wenn man davon absieht, dass Florian König nur allerbestes (Rind-)Fleisch aus der Region verwendet und dafür lieber mehr zahlt, als etwa Fleisch bei irgendeinem Discounter zu konsumieren. „Es ist ein Unding, wenn man Fleisch auf den Grill legt, dessen Herkunft zumindest zweifelhaft ist. Bei Bier z.B. will ich ja auch wissen, wo es herkommt und wie es produziert wurde. „Niemand würde anstandslos eine Flasche ohne Etikett trinken.“ Recht hat er. König kennt seine Lieferanten, er weiß, wie das Tier gefüttert wurde und dass es ein artgerechtes Leben hatte. Das ist ihm wichtig. Er achtet darauf, dass sein Fleisch gut marmoriert ist, einen schönen Fettrand hat und er schneidet es mindestens zwei Finger dick. „Alles andere ist Aufschnitt!“

Dann legte er es bei großer Hitze ungewürzt auf den Grill, 2 Minuten jede Seite, um es anschließend mit Salz und Pfeffer zu würzen und ca. 10 - 20 Minuten im 100 °C heißen Smoker unter einem Bett aus Rosmarinzweigen fertiggaren bzw. ruhen zu lassen. Das Ergebnis war umwerfend. Und das, was Florian und seine Mannschaft an Beilagen auf den Tisch gezaubert hatten, zwar sehr gut gemeint und gemacht, aber auch fast wieder des Guten zu viel.

Obwohl - nur fast: des Guten zu viel kann ja eigentlich gar nicht sein. Die fürstliche Familie ist jedenfalls fürstlich versorgt worden und es ist ihr ein Anliegen, das auch so dokumentiert zu wissen.


Weißwurst, Bier und Bretzel

Interview mit Prinz Carl-Eugen

Am letzten Tag der Ipfmess wird von Schwäbisch Media zum traditionellen Frühschoppen eingeladen. Das legendäre Pressefrühstück lässt sich kaum einer aus Politik und Wirtschaft entgehen. Die Video-Reportage von Regio TV Schwaben mit Interview von Prinz Carl-Eugen sehen Sie hier online


Ipfmess: Schön war's, danke!

Die 206. Ipfmess in Bopfingen geht mit einem Lächeln zu Ende

Die Besucher, Schausteller, Wirte und Organisatoren können mit einem Lächeln eine positive Bilanz der diesjährigen Ipfmess' ziehen. In einem Artikel der Ipf- & Jagst Zeitung ziehen die Teilnehmer durchwegs einen positive Bilanz, was vor allem dem perfekten "Volksfest-Wetter" geschuldet war. Weder hielten zu hochsommerliche Temperaturen die Gäste davon ab das Festzelt aufzusuchen, noch hat anhaltender Regen den Ipfmess-Besuch vereitelt. Der Bürgermeister der Stadt Bopfingen, Dr. Gunter Bühler, bring es hocherfreut im Interview der Zeitung auf den Punkt: „Wettertechnisch gar es gigantisch, so gut wie die letzten zehn Jahre nicht“. Das Ergebnis waren hunderttausende fröhliche Besucher, die friedliche am Fuß des Ipfs ihre fünfte Jahreszeit feierten.

Das Fürst Wallerstein Brauhaus belieferte auch in diesem Jahr das Festzelt zum Senz und den Benedikter Biergarten. "Unsere Mitarbeiter hatten hinter den Kulissen allerhand zu tun, um die Wirte mit frischen Ipfmess-Bier zu versorgen, aber wenn die Stimmung der Gäste fröhlich ist und es gut läuft, dann macht es allen Beteiligten Spass unter Hochdruck zu arbeiten", so Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein. "Die Ipfmess' hat eine ganz besondere familiäre und herzliche Atmosphäre. Ich gehe immer wieder gerne hin. Schade, dass es schon wieder vorbei ist" fügt er an.

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Hier finden Sie den Link zum Artikel "Ipfmess-Bilanz kann sich sehen lassen"


Zwei Schwertgoscha begeistern die Ipf-Mess’

Pressefrühschoppen im Festzelt zum Senz ist der Höhepunkt am letzten Ipfmess-Tag

Ein Artikel der Ipf- und Jagst Zeitung von B. Hampp

Hier trifft sich die Ostalb: Der Pressefrühschoppen von Ipf- und Jagst-Zeitung / Aalener Nachrichten, Südfinder, Regio TV und Radio 7 ist der jährliche Höhepunkt am letzten Ipfmess-Tag. Zahlreiche Gäste sind auch dieses Jahr wieder ins Festzelt zum Senz gekommen, um sich in gemütlicher Mess-Atmosphäre auszutauschen. Für urig-schwäbische Unterhaltung sorgten die Bronnweiler Weiber mit ihrem umwerfend komischen Kabarettprogramm.

Nicht nur aus Bopfingen und den Ortschaften rund um den Ipf, sondern auch aus Aalen, Ellwangen, Nördlingen und dem Rest der Region waren die Besucher, die Joy Neugebauer, Geschäftsführerin der Ostalb Medien, herzlich im Zelt begrüßte. Bewirtet vom Team des „Senzodrom“, fand mancher alte Bekannte wieder oder knüpfte neue Kontakte.

Auf der Bühne lieferten die Bronnweiler Weiber, TV-bekannte Schwertgoscha aus Bronnweiler bei Reutlingen, einen Kracher nach dem anderen. Während die redselige Friedel Kehrer mit Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler flirtete, über Schduagarter „Heckascheißer“ und Beamte lästerte, Weisheiten über Nacktwanderer auf dem Ipf und den neuen Kreisverkehr ausbreitete, beschränkte sich ihre gemütliche Gesprächspartnerin Märy Lutz auf saudumme Trinksprüche: „Drei Nonnen tranken Moscht im Keller, sie suchten ein Klo, doch der Moscht war schneller.“

Als die Kehlen allzu trocken wurden, reichte Tobias Oker, Marketing-Manager der Ostalb Medien, den beiden Damen Wassergläser. Das hätte er besser nicht getan: „Mir kommat aus’m ländlicha Raum, da isch des Wasser für die Viecher“, schimpften sie. Gut, dass Brauerei-Inhaber Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein unter den Gästen war. Er fasste sich ein Herz und brachte den Bronnweiler Weibern zwei gut eingeschenkte Maß Bier: Die waren selig.

Anschließend beehrten die Bronnweiler Weiber den Stand der Ipf- und Jagst-Zeitung / Aalener Nachrichten im Ausstellerzelt und sorgten für jede Menge Spaß bei den Besuchern.

Link zum Artikel der Schwäbische 

Quelle: Ipf- und Jagst-Zeitung/ Foto:Peter Schlipf


Wo rohe Kräfte sinnvoll walten

Ipfmess' Bieranstich mit null Schlägen endet feucht-fröhlich

Er hatte versprochen, mit weniger Schlägen als andere das erste Fass anzustechen bei seinem Heimspiel, der Ipfmesse. Es ist ihm gelungen, dass kann man konstatieren. Doch ohne deutliche Spuren ging sein Anzapfen nicht vonstatten. Es spritze gewaltig - und nur deshalb, weil er gar nicht dazukam, den Schlegel zu benutzen. Er hatte mit bloßen Händen den Anstich ausgelöst. Das tat der Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil: Dr. Gunter Bühler wurde als der gefeiert, der als Einziger mit „Null“ (!) Schlägen ein Fass angezapft hat!


Biertransport über weit mehr als 60 Meter

Große Herausforderungen für das Sicherstellen des Biernachschubs auf der Ipfmess’

Es ist alles etwas anders auf der Ipfmess’. Mehr Idylle und Heimeliges, weniger Platz, mehr Gefühle. Für die Aussteller aber deutlich mehr Herausforderungen als anderswo. Denn, wo die Logistik wie selbstverständlich mit eingeplant ist, ist in Bopfingen alles viel kleinteiliger. Kein Platz, kein Durchkommen für große Fahrzeuge. Und deshalb auch kein direkter „Draht“ zu den Zapfhähnen! Alles muss genau geplant sein, damit, der edle Saft fließen kann. Und zwar mit viel Druck bis zu den Schank-Balken. Denn nichts würde das Ipf-Mess-Publikum mehr verärgern, als wenn das Bier ausginge. Deshalb wurde von Seiten des Fürst Wallerstein Brauhauses alles getan, um den Nachschub sicherzustellen.

Über alle Hindernisse hinweg: Braumeister Volker Röthinger prüft hier das Ergebnis höchstpersönlich. Nachschub läuft - die Ipfmess’ kann starten! Zum Wohl!