40 Jahre. Und unzählige gute Geschichten.
Warum das „Zum Hubele“ und das Fürst Wallerstein Brauhaus seit 1986 zusammengehören.
Vierzig Jahre lassen sich schnell in eine Zahl schreiben. Schwieriger wird es, wenn man versucht, all das zu zählen, was in dieser Zeit passiert ist.
Wie viele Fürst Wallerstein Biere wurden im Zum Hubele in Nördlingen gezapft? Wie viele Grillplatten aus der Küche getragen? Wie viele Geburtstage gefeiert? Wie viele Familien saßen hier nach einer Taufe, Kommunion oder Hochzeit gemeinsam am Tisch? Und wie oft wurde aus „Wir gehen noch schnell auf ein Bier“ ein langer Abend?
Wahrscheinlich weiß das heute niemand mehr so genau.
Sicher ist nur: Seit 1986 gehören das Zum Hubele und das Fürst Wallerstein Brauhaus zusammen. Und hinter dieser Partnerschaft stehen zwei Familienbetriebe.
Warum es vor 40 Jahren Fürst Wallerstein wurde
Als Familie Jonovic das Zum Hubele eröffnet, wird dort zunächst noch Bier einer anderen Brauerei ausgeschenkt. Nach einigen Jahren fällt jedoch eine Entscheidung, die bis heute Bestand hat.
Die Familie möchte ein Bier aus der Region.
Gerade in Nördlingen spielt Regionalität eine wichtige Rolle. Die Qualität der Fürst Wallerstein Biere überzeugt die Wirtsfamilie ebenso wie der persönliche Service des Brauhauses. Also wird umgestellt.
Das ist 1986.
Seitdem fließt Fürst Wallerstein aus den Zapfhähnen des Hubele.
Was damals als geschäftliche Entscheidung beginnt, entwickelt sich über vier Jahrzehnte zu einer Partnerschaft, die längst die nächste Generation erreicht hat.
Im Hubele ist Familie keine Floskel
Wer verstehen möchte, warum Gäste einem Wirtshaus über Jahrzehnte treu bleiben, muss einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Das Zum Hubele ist bis heute ein echter Familienbetrieb. Ljubomir und Stojana Jonovic prägen die erste Generation. Später übernehmen Dragan Jonovic und seine Frau Dragana Verantwortung. Und auch die nächste Generation gehört längst zur Geschichte des Hauses.
Viele Gäste kennen die Familie seit Jahrzehnten.
Ljubomir Jonovic nennen sie meist schlicht den „Chef“. Nicht etwa, weil er darauf besteht – sein Vorname ist für manchen Gast einfach etwas schwieriger auszusprechen. Die Kinder finden dafür ihre ganz eigene, herrlich direkte Lösung: Für sie ist er irgendwann einfach „der Mann mit der Glatze“.
Und dann ist da Stojana.
Sie steht seit jeher in der Küche. Für viele Stammgäste ist sie deshalb nicht Frau Jonovic, sondern ganz selbstverständlich „Mama“. Ein Spitzname, den man sich in einem Wirtshaus nicht ausdenken kann. Den bekommt man erst nach vielen Jahren.
Wenn „Mama“ am Grill steht
Die Küche gehört zum Hubele genauso wie die Familie selbst.
Bekannt ist das Restaurant in der Nördlinger Altstadt vor allem für seine Balkanspezialitäten und herzhaften Grillgerichte. Ćevapčići, Grillteller und andere Fleischgerichte gehören zu den Speisen, für die Gäste immer wiederkommen. Auch aktuelle Restaurantverzeichnisse führen das Hubele als Adresse für Balkanspezialitäten; Gäste heben insbesondere Grillgerichte und die familiäre Gastfreundschaft hervor.
Und zu einem kräftigen Essen gehört für viele eben auch das passende Bier.
Der klare Favorit im Hubele ist das Fürst Wallerstein Fürsten Hell. Danach folgen Fürst Wallerstein Hefeweizen und das dunkle Landsknechtbier.
Gerade das Landsknecht passt dabei hervorragend zu den kräftigeren Gerichten aus der Küche: Das mahagonifarbene Bier ist vollmundig, mit Noten von Kaffee und Schokolade, und wird vom Brauhaus unter anderem zu Schweinebraten, Wurstsalat und dunklen Soßen empfohlen.
Doch wahrscheinlich denkt kaum jemand am Tisch über solche Geschmacksprofile nach. Man bestellt einfach das Bier, das man seit Jahren zum Essen trinkt. Und genau darin steckt ein Stück Wirtshauskultur.
Seit Jahrzehnten das Herz der Küche im „Zum Hubele“: Stojana Jonovic, von vielen Stammgästen liebevoll „Mama“ genannt, bei der Zubereitung der beliebten Grillspezialitäten.
Prominenter Besuch im „Zum Hubele“: Dragan Jonovic (rechts) gemeinsam mit Schauspieler Miroslav Nemec, bekannt als Münchner „Tatort“-Kommissar.


Gäste kommen inzwischen in vierter Generation
Einen klassischen Stammtisch gibt es im Zum Hubele nicht.
Stammgäste dafür umso mehr.
Einige Familien kommen heute bereits in vierter Generation ins Haus. Aus Kindern werden Erwachsene, später sitzen sie mit ihren eigenen Kindern am Tisch. Geburtstage werden gefeiert, Familienfeste ausgerichtet und Firmen kommen über Jahrzehnte immer wieder zu ihren Feiern ins Hubele.
So entsteht etwas, das man mit keiner Werbekampagne herstellen kann: Vertrautheit.
Man kennt die Wirtsfamilie. Die Wirtsfamilie kennt ihre Gäste. Man weiß, was man gerne isst, welches Bier bestellt wird und manchmal vermutlich schon beim Hereinkommen, wo jemand am liebsten sitzt.
Vielleicht erklären gerade solche Geschichten besser als jede Jahreszahl, was 40 Jahre Partnerschaft bedeuten.
Vom Gasthaus bis zum Stadtmauerfest
Und das Hubele findet nicht nur innerhalb seiner Gaststube statt.
Auch beim Nördlinger Stadtmauerfest ist Familie Jonovic mit dabei. Alte Aufnahmen zeigen Vater Ljubomir und Sohn Dragan gemeinsam hinter dem Ausschank, später helfen weitere Familienmitglieder mit.
Die Bilder erzählen fast nebenbei, wie sich ein Familienbetrieb über die Jahre verändert.
Menschen werden älter. Kinder wachsen heran. Die nächste Generation übernimmt Aufgaben.
Was bleibt, ist die Familie – und über all die Jahre auch das Fürst Wallerstein Schild über dem Ausschank.
Zwei Familienbetriebe. Eine lange gemeinsame Geschichte.
Heute führt Dragan Jonovic das Zum Hubele in zweiter Generation. Und auch nach vier Jahrzehnten ist die Verbindung zum Fürst Wallerstein Brauhaus geblieben.
Zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft überreicht Vertriebsleiter Harald Schmidt der Familie Jonovic deshalb eine Ehrenurkunde des Brauhauses.
Sie erinnert an eine Zusammenarbeit, die 1986 begann und längst mehr umfasst als Lieferungen, Fässer und Zapfhähne.
„Vierzig Jahre Zusammenarbeit entstehen nicht durch Verträge allein. Sie entstehen, wenn Menschen sich aufeinander verlassen können und über Generationen Vertrauen wächst. Genau solche Partnerschaften sind für uns gelebte Regionalität. Mein herzlicher Dank gilt der Familie Jonovic für vier Jahrzehnte Treue und Verbundenheit“, sagt Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein.
Am Ende sind es eben nicht die 40 Jahre, die diese Geschichte besonders machen.
Es sind die Menschen darin.
Der „Chef“.
„Mama“ in der Küche.
Dragan und Dragana.
Die nächste Generation.
Und all die Gäste, die teilweise schon seit vier Generationen durch dieselbe Tür kommen.
Dazu Grillgerichte aus der Küche und ein frisch gezapftes Fürst Wallerstein auf dem Tisch.
40 Jahre. Zwei Familienbetriebe. Und hoffentlich noch sehr viele gute Geschichten, die dazukommen.

Familie Jonovic im Jahr 2011: Ljubomir und Stojana Jonovic mit Sohn Dragan, Schwiegertochter Dragana und den Enkeln Miroslav und David. Bereits damals blickte die Familie auf viele gemeinsame Jahre im „Zum Hubele“ in Nördlingen zurück.

Zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft überreicht Harald Schmidt (links), Vertriebsleiter des Fürst Wallerstein Brauhauses, die Ehrenurkunde an Dragan Jonovic, Inhaber des Gasthauses „Zum Hubele“ in Nördlingen.