Fürst Wallerstein

Oktoberfest für einen guten Zweck

Der Kiwanis-Club Donauwörth und das Jugendzentrum laden von 07. bis 09. Oktober ein zum 8. Kiwanis Oktoberfest in Donauwörth.

Ein Beitrag der Kiwanis Donauwörth

Auf dem Festplatz in Donauwörth wird in diesen Tagen neben Bierzeltbetrieb mit gepflegten Bieren und zünftigen Speisen auch ein buntes Rahmenprogramm angeboten.

Bei all dem Spaß der dreitägigen Veranstaltung dominiert jedoch der Benefizcharakter. Der gesamte Erlös wird wieder sozialen Projekten zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr geht das Geld an das Gewaltpräventionsprojekt „Geheimsache Igel“ und den Förderverein Schwester Christina.

DAS PROGRAMM

FREITAG 13.10.2017

  • ab 18:00 Uhr Einlass
  • Stimmungsmusik ab 19:00 Uhr
  • Ende um 24:00 Uhr

SAMSTAG 14.10.2017

  • Ab 11:30 Uhr Mittagstisch mit Schmankerln vom Kiwanis-Festwirt Leinfelder
  • Kindernachmittag ab 14:00 Uhr mit Auftritten der Kindergärten inkl. Verlosung attraktiver Preise und einem Rundlauf verschiedenster Spiele bis 17:00 Uhr stark verbilligte Fahrpreise
  • Bierzeltgaudi mit den Holzheimer Musikanten “mir schpuin ois” und den “Mertinger Schuhplattler & Goißlschnalzer” ab 19:00 Uhr
  • Ende um 24:00 Uhr

SONNTAG 18.10.2017

  • Details in Kürze

Diese und weitere Infos finden Sie auf der Website des Veranstalters www.kiwanis-donauwoerth.de


Blasius-Festival geht in die zweite Runde

Im kommenden Jahr wird es wieder ein ganzes Wochenende lang Blasmusik am Fremdinger Grünhof geben. Organisator Benjamin Seefried verrät, wann der Vorverkauf startet.

Ein Artikel der Rieser Nachrichten von Denis Dworatschek 

Nach dem großen Erfolg im Juli soll das Blasius-Festival 2018 in die zweite Runde gehen. Wieder am selben Ort am Grünhof bei Fremdingen im Nordries und wieder am dritten Wochenende im Juli, das hat der Organisator Benjamin Seefried vom Musikverein Fremdingen im Gespräch mit den RNverraten: „Wir haben uns vergangene Woche final entschieden.“ Man sei schon mitten in der Planung und hole fleißig Bandangebote ein. So sollen die Homepage bald aktualisiert und die Blasius-App stärker mit Inhalt gefüllt werden.

„Unser Ziel ist es, Anfang November mit dem Vorverkauf zu starten“, sagt der Organisator. Preistechnisch werde es „keine großen Sprünge geben“. Das Wochenendticket hatte heuer samt Zeltplatz im Vorverkauf 38 Euro gekostet.

In den Wochen nach dem ersten Blasius habe es von allen Seiten viele positive Rückmeldungen gegeben. „Uns war das Feedback der Helfer wichtig. Ende August haben wir uns dann die Frage gestellt, ob wir es noch einmal machen“, erklärt Seefried.

Blasius-Festival 2018: Kleine Änderungen am Konzept

Am Konzept soll sich großteils nichts ändern. „Noch stehen wir am Anfang, aber bei ein paar Dingen sind wir uns schon sicher“, sagt Seefried. Am Sonntag sollen beispielsweise nicht nur zwei Bands auftreten. Auch rechne man mit deutlich mehr Besuchern, weswegen das Festivalgelände vielleicht ein wenig anders aufgebaut werden soll. „Der Campingplatz war vielleicht etwas groß in diesem Jahr“, sagt der Organisator. Seefried kann bestätigen, dass am Samstagabend wieder die österreichische Band „Pro Solist’y“ auftreten wird.

Von Seiten der Gemeinde gebe es laut Bürgermeister Frank-Markus Merkt keine Bedenken zu einer Fortführung des Festivals. „Wir werden den Musikverein wieder unterstützen“, sagt er. Immerhin sei die Veranstaltung ein Aushängeschild der Gemeinde. Veit Meggle, Geschäftsführer der Marke „Donauries“, war vom Blasius begeistert: „Es war ein tolles Festival mit sehr viel Liebe zum Detail.“ Auch im kommenden Jahr werde die Marke „Donauries“ das Festival, das dann vom 20. bis zum 22. Juli stattfindet, finanziell unterstützen.

"Blasius-Festival geht in die zweite Runde" - können Sie auch auf Augsburger-Allgemeine online lesen. (Foto: Szilvia Izsó)

Die Fürst Wallerstein Forstbetriebe und das Fürst Wallerstein Brauhaus freuen sich diese wunderbare Veranstaltung zu unterstützen.


Aller wirklich guten Dinge sind Drei: Grillen bei Kleibls

Warum Short Rips alles andere als ein kurzes Vergnügen sind

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Auch Thorsten Kleibl vom gleichnamigen Restaurant „Kleibls am Daniel“ hat sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was hier auf die Teller wanderte.

Der Name „Short Rips" ist eigentlich irreführend, denn die Rippen sind nicht gerade kurz und stammen aus dem Bereich zwischen dem vorderen Brustbereich des Rindes und der hinteren Flanke. Sie haben einen besonders hohen intramuskulären Fettanteil und versprechen deshalb einen ganz intensiven Geschmack, den nur durchwachsenes Fleisch bieten kann. Darum muss man es auch besonders behandeln, einfach so auf dem Grill „barbecuen“ ist deutlich zu kurz gedacht.

Thorsten Kleibl hat das Fleisch deshalb schon am Tag vor dem Besuch der Fürstlichen Familie mit seiner eigenen Gewürzmischung eingerieben - jeder „Grillmeister“, und auch die, die sich für einen halten, hat ja seinen speziellen „Rub“ - und darin ordentlich ruhen lassen. In ebenfalls spezieller Sauce, in der - das hört man doch gerne - 300 ml Fürst Wallerstein Landsknechtsbier verarbeitet wurden, 30 Minuten köcheln und dann rund 12 Stunden bei 80 °C im Ofen ziehen lassen.

So ging es in der Küche recht entspannt zu, die Restaurant-Crew und die Fürstliche Familie konnten sich Zeit lassen bzw. sich alle Handgriffe, Beilagen und vor allem die Kleibl’schen Gewürzmischungen erklären lassen. Krautsalat und Sauerrahmdips waren auch schon vorbereitet. Allerdings gab es, zum besonderen Vergnügen von Prinzessin Helena, für den kleinen Hunger zwischendurch auch bei Kleibls Pulled Pork.

Das zum Fleisch gereichte Fladenbrot bereitete Thorsten Kleibl mit Fürst Wallerstein Hefeweizen zu, legte die vorgeformten Fladen mit auf den Grill und buk sie auf jeder Seite je 5 Minuten.

Der Hauptgang, die Short Rips, kamen dann ebenfalls auf den Grill und wurden währenddessen weiter mit der Landsknechtsbier-Sauce bestrichen.

Das Ergebnis: ein herrlicher Genussabend als Schlusspunkt einer sehr lehrreichen kleinen Grill-Genussreise durch Nördlingens Gastronomiespitze. Fortsetzung folgt - spätestens nächstes Jahr.

Auch das Rezept von Thorsten Kleibl haben wir zum Herunterladen für Sie vorbereitet. Eine Mail an unternehmen@fuerst-wallerstein.de genügt, wir schicken es Ihnen gerne zu.


Vom König zum Kaiser: der 2. Grillbesuch in Nördlingen

Joachim Kaiser zelebriert eine ungewöhnliche Variante

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Auch auf Meyers Keller hat man sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was hier auf die Teller wanderte.

Joachim Kaiser wartet mit einer sehr ungewöhnlichen Grill-Variante auf. Wer würde vermuten, dass man auch eine zarte Reh-Oberschale auf den Grill werfen kann. Wobei das Wort „werfen“ ein diesem Zusammenhang etwas grob formuliert ist, weil das Fleisch längs der Faser in dünne Scheiben geschnitten und im so genannten „Green Egg“ nur kurz von beiden Seiten scharf angegrillt wurde. So weit, so schnell, so gut.

Freilich kennt man „Jockl“ Kaiser schlecht, wenn man annimmt, dass dies schon alles gewesen sei. Denn als Prinz zu Oettingen-Wallerstein mit seiner Familie in der Küche eintraf, war der Patron noch dabei, die Rehkeule zu tranchieren und er erläuterte, mit welchen Kniffen man die Oberschale wunderbar aus der Keule lösen kann. Vorher hat er schon 2 mittelgroße Sellerieknollen ca. 2 Stunden bei ca. 180 °C (ebenfalls im Green Egg) gegart. Eine Knolle wurde mit etwas Sahne zu Püree verarbeitet, die andere in dünne Scheiben geschnitten.

Einen vorbereiteten Strudelteig schnitt er ca. 40 cm lang und 10 cm breit auf und fächerte die Selleriescheiben überlappend auf, um sie dann mit etwas Salz und Zucker zu würzen und anschließend zu einer Rose aufzufächern. Die „Rosen“ briet er in Butter an und legte sie, 10 Minuten vor dem Reh, bei milder Hitze ins Green Egg, zusammen mit Wacholderzweigen. Kurz vor Ende der Garzeit übergoß er sie mit einer Glasur aus Apfelsaft und Honig.

Immer wieder durfte die Familie kosten und auch die gesamten Details der „Komposition“ separat probieren, sei es das vorbereitete Weizengras-Gel, die Schafgarben-Vinaigrette und auch den Roggensud, den er mit klarem reduzierten Rehfond angesetzt hatte.

Die Erbprinzessin und der Erbprinz konnten nur staunend daneben stehen und beobachten, wie aus den vielen Zutaten dann plötzlich doch ein großartiges Gericht wurde. Denn der Teller, den er anrichtete, war sehr bemerkenswert: eine große Joghurtdocke wurde in die Mitte gegeben, mit dem Löffel etwas verteilt und mit Weizengras umrandet. Darauf die mit der Vinaigrette marinierte Schafgarbe. Das Fleisch durfte etwas abkühlen, um dann, in dünne Scheiben geschnitten, auf der Schafgabe angerichtet und in der Mitte mit den Sellerie-Rosen, besser gesagt: der „Tarte Tatin“, ergänzt zu werden. Der lauwarme Roggensud wurde separat in einer Schale gereicht.

Man kostete, bewunderte und war sich dann einig, dass so ein Gericht nur wirklich ambitionierten Amateuren gelingen würde. Aber - warum soll man sich nicht auch für sich selbst das scheinbar Unmögliche möglich machen, wenn man Spaß am Kochen bzw. Grillen hat? Und vor allem Lust am Besonderen, bei dem das Auge auch mal vor dem Gaumen mit dem Genießen dran ist. Um das Komplizierte einfacher zu machen, haben wir Joachim Kaiser gebeten uns das Rezept möglichst genau aufzuschreiben. Auf Wunsch stellen wir es gerne zum Download bereit. Ein kurzes Mail an unternehmen@fuerst-wallerstein.de genügt. Wir drücken Ihnen dann alle Daumen zum guten Gelingen.


Mittags oder Abends. Wann wirkt Bier anders?

Manche meinen, dass Alkohol tagsüber leichter zu Kopf steigt als abends. Wissenschaftler haben das jetzt widerlegt. Es liegt daran, dass man tagsüber Bier in der Regel nicht „pur“ trinkt, sondern zum Essen. Dann ist die Leber nach der Mahlzeit vor allem damit beschäftigt, die Kohlehydrate aus dem Essen abzubauen. Was dazu führt, dass der Alkohol länger im Blut bleibt und so das Nervensystem leichter beeinflussen kann. Und ganz nebenbei: tagsüber wird ein Schwips häufig als störend empfunden - aber abends eher als angenehm.

Wir wissen: in Maßen trinken. Und dosiert genießen.


Steaks, Rips und Pulled Pork im Riesling

Florian König in Bestform

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und seine Familie haben sich zu Beginn des Sommers in der Nördlinger Gastronomie-Szene umgesehen und die Besten gebeten, ihre kulinarischen Schätze auszupacken. Die Köche haben sich gerne darauf eingelassen und wir dürfen präsentieren, was in welcher Qualität auf die Teller wanderte.

Station Eins war Florian König vom Nördlinger Riesling. Er hat eine veritable „Versuchsstation“ aufgebaut. Wie immer, freitags beim schönem Wetter, wenn Grillen angesagt ist im Riesling. Mit klassischem Grill und Smoker plus einer Art Warmhalte-Grill.

Als die Familie eintraf, war das Pulled Pork natürlich schon längst vorbereitet, ist es doch so, dass diese besondere Art der Fleischzubereitung viel Zeit erfordert Es wird in normalerweise in besagtem Smoker bei einer Temperatur zwischen 100 und 130 °C 10 bis 15 Stunden gegart. Florian König wählte allerdings eine andere Variante: er hat sein Fleisch in Folie bei Niedertemperatur vorgegart und erst dann zum Finish in den Smoker gegeben. Der Trick: das lange Garen bei niedriger Temperatur bedingt eine Auflösung der Eiweißstrukturen, genauer gesagt, des Kollagens. Das macht das Fleisch so zart, dass es anschließend in kleine Stücke zerfällt und zerzupft werden kann. Daher auch der Name (englisch to pull: ziehen, zupfen). Als kleine Vorspeise gereicht, war es gleich so begehrt, dass es vor den Schleckermäulern in Sicherheit gebracht werden musste.

Auch der „kleine Zwischengang“ war von Florian König schon vorbereitet worden: Spare Rips. Er hatte sie 24 Stunden (in seinem hauseigenen „Rub“) mariniert und schon über 3 Stunden im Smoker bei ca. 120 °C im Rauch garen lassen. Was dann kam, und was Florian König der Familie gern erklärte, war das abschließende „Finish“. Nämlich das Bestreichen der „Loin Rips“ (im Ries würde man „Leiterla“ dazu sagen), also den kleinen Rippen nahe der Wirbelsäule, mit einer natürlich auch selbst kreierten, hauseigenen BBQ-Sauce. „In der letzten Stunde, alle 15 Minuten, das reicht, um den Geschmack voll zur Geltung zu bringen“, erklärte Florian König. Und er fügte augenzwinkernd hinzu, dass er die Zutaten nicht alle verraten könne „Betriebsgeheimnis“, dass aber ein kräftiger Schuss Fürsten Hell Original mit drin sei. Verstehen wir.

Das Hauptgericht allerdings kam dann gänzlich ohne Geheimnisse aus, wenn man davon absieht, dass Florian König nur allerbestes (Rind-)Fleisch aus der Region verwendet und dafür lieber mehr zahlt, als etwa Fleisch bei irgendeinem Discounter zu konsumieren. „Es ist ein Unding, wenn man Fleisch auf den Grill legt, dessen Herkunft zumindest zweifelhaft ist. Bei Bier z.B. will ich ja auch wissen, wo es herkommt und wie es produziert wurde. „Niemand würde anstandslos eine Flasche ohne Etikett trinken.“ Recht hat er. König kennt seine Lieferanten, er weiß, wie das Tier gefüttert wurde und dass es ein artgerechtes Leben hatte. Das ist ihm wichtig. Er achtet darauf, dass sein Fleisch gut marmoriert ist, einen schönen Fettrand hat und er schneidet es mindestens zwei Finger dick. „Alles andere ist Aufschnitt!“

Dann legte er es bei großer Hitze ungewürzt auf den Grill, 2 Minuten jede Seite, um es anschließend mit Salz und Pfeffer zu würzen und ca. 10 - 20 Minuten im 100 °C heißen Smoker unter einem Bett aus Rosmarinzweigen fertiggaren bzw. ruhen zu lassen. Das Ergebnis war umwerfend. Und das, was Florian und seine Mannschaft an Beilagen auf den Tisch gezaubert hatten, zwar sehr gut gemeint und gemacht, aber auch fast wieder des Guten zu viel.

Obwohl - nur fast: des Guten zu viel kann ja eigentlich gar nicht sein. Die fürstliche Familie ist jedenfalls fürstlich versorgt worden und es ist ihr ein Anliegen, das auch so dokumentiert zu wissen.


Bereit fürs Blasmusik-Festival

Blasius-Festival: Auf dem Gelände unterhalb des Grünhofs gab es kein Wasser und keinen Strom. Deshalb wurde eine mehr als einen Kilometer lange Leitung verlegt

Ein Artikel der Rieser Nachrichten von Peter Urban

Es liegt sicher auch daran, dass man als Blasmusiker seltener als reiner Solist unterwegs ist und man daher von klein auf lernt, dass nur, wenn man gut zusammenspielt, das Konzert auch gut klingt. Der beste Beweis für einen funktionierenden Zusammenhalt eines Musikvereins sind die Aufbauarbeiten am Grünhof in Fremdingen. Da geht alles Hand in Hand, es sind an jeder Ecke des Geländes Helfer zugange, die aufbauen, herrichten, nageln, schrauben, verlegen, eben alles, was anfällt, gemeinsam tun. Von Jung bis Alt, Männlein wie Weiblein. Es herrscht schon jetzt eine tolle Stimmung. Wenn die sich bei dem Event so fortsetzt, steht einem erfolgreichen ersten Blasius-Festival an diesem Wochenende wirklich nichts mehr im Wege.

Selbst die Haupt-Macher, der Vorsitzende des Musikvereins Fremdingen, Jürgen Kreutner, der Dirigent der Stammkapelle Joachim Braun und Jugendleiter Benjamin Seefried nehmen sich fast schon entspannt ein paar Minuten Zeit, um das Gelände und die Intention des Festivals zu erklären. Begonnen hat alles, wie so oft, mit einer „Schnapsidee“. Als man das „Woodstock-Festival der Blasmusik“ in Österreich besucht hatte, kam der Wunsch auf, so etwas doch auch Zuhause auf die Beine zu stellen. Ein Festival der Blasmusik, Open Air, in der Natur. Zwar gesagt, aber nicht so einfach getan.

Von Seglohe bis Minderoffingen hat man mögliche Veranstaltungsorte in Augenschein genommen, und erst unterhalb des Grünhofs fand man den idealen Platz. Idyllisch gelegen, perfekt für das geplante Festival. Und doch mit zwei gravierenden Nachteilen: kein fließendes Wasser und kein Strom. Doch wo ein Wille, da auch ein Weg: 1400 Meter Wasserleitung von Rauhstetten verlegt und vier Stromaggregate besorgt, die die notwendige Infrastruktur gewährleisten sollen. Und auch die Zusage von Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein, dem das Gelände größtenteils gehört, war kein Problem.

Überhaupt ist zu beobachten, dass „Blasius“ mit unwahrscheinlicher Leidenschaft und mit viel Liebe zum Detail betrieben wird. Vom Schriftzug über die Werbung, die Gestaltung des Programmes bis hin zu winzigen Details (sogar simple Holzabsperrungen sind mit Noten verziert) im Ambiente des Festes scheint alles perfekt aufeinander abgestimmt. Von klassischer Blasmusik bis zu megacoolen Blasmusik-Elektro-Formationen ist für jeden etwas dabei. Ein Musikfest als „jugendkulturelle Bewegung“, wie Joachim Braun konstatiert. Aber was heißt da Jugend. Alle helfen zusammen, von der Urgroßmutter, die zwar nicht mit anpacken kann, aber dafür eine Brotzeit spendiert, über Väter, die Urlaub nehmen, um dem Sohn oder der Tochter beim Aufbau zu helfen, sind viele spontan dabei. Natürlich ehrenamtlich und sogar dann, wenn sie sonst mit dem Verein nichts zu tun haben.

„Dieses überwältigende Engagement haut uns schon um, das muss man sagen“, stellt Vorstand Jürgen Kreutner fest. Und er ist sich sicher, dass auch zum Fest selbst alle Gesellschaftsschichten gemeinsam feiern und musizieren werden. Warum ist das so? Warum erlebt die Volksmusik, die Blasmusik eine solche Renaissance? Für Benjamin Seefried ist klar: „Das hat mit der Identitätssuche der Menschen in einer immer komplexer werdenden Welt zu tun. Man will seine Wurzeln wieder spüren.“

Und wenn diese Wurzeln so originell, so kreativ und fetzig präsentiert werden, darf man den Machern einfach nur alles Gute für ihr Fest wünschen.

"Bereit fürs Blasmusik-Festival" - online lesen auf Augsburger-Allgemeine


Wandern Sie mit nach Eisbrunn!

Die Rieser Nachrichten möchte ihre Leser besser kennenlernen und kamen dabei auf eine originelle Idee: Die Leser werde auf eine Wanderung durch die Wälder der Fürst Wallerstein Forstbetriebe und anschließender Brotzeit mit einem kühlen Wallersteiner Bier in die Fürstlichen Waldschenke Eisbrunn eingeladen. Hier der vollständige Artikel:

Wandern Sie mit uns auf dem Eisbrunnrundweg!

Eine Artikel von Martina Bachmach, Rieser Nachrichten

Wir möchten unsere Leser besser kennenlernen. Treffen Sie die RN-Redaktion und genießen Sie eine gute Brotzeit

Was erwarten Sie, liebe Leser, jeden Morgen von Ihrer Heimatzeitung? Über welche Artikel oder Bilder freuen Sie sich besonders? Und was können wir besser machen? Das wollen wir von Ihnen wissen. Und wo redet es sich besser, als bei einer entspannten Wanderung, bei einer gemütlichen Brotzeit im Biergarten? Deshalb laden wir Sie, liebe RN-Leser ein: Kommen Sie mit uns nach Eisbrunn.

Treffpunkt am Samstag, 5. August, ist um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz des Gasthauses. Die Redaktion der Rieser Nachrichten wird mit RN-Leiterin Martina Bachmann, Robert Milde, Verena Mörzl, René Lauer und Denis Dworatschek vertreten sein. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen – und sind neugierig auf Ihre Ideen und Ihre Anregungen.

Wandern wollen wir anschließend über den Eisbrunnrundweg. Er ist ungefähr neun Kilometer lang, unsere Tour dauert etwa zwei Stunden. Schon bald nach dem Parkplatz gelangt man auf dem Weg an den Waldrand und kann von dort Schaffhausen sehen. Anschließend geht es mal durch den Wald, mal am Waldrand entlang – mit herrlichen Ausblicken auf die schöne Landschaft. Und sollte es das Wetter gut mit uns meinen und der 5. August ein schöner Sommertag werden: Über weite Strecken führt dieser Wanderweg im Schatten durch den Wald.

Mit dabei an diesem Tag ist Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler, der sicher das ein oder andere aus der Rieser Vergangenheit berichten kann – und in unserer Zeitung jeden Tag den Rieser Mundart-Duden schreibt. Zudem wird Geopark-Führerin Carolin Schober-Mittring mit uns wandern. Sie kennt sich mit der Entstehung des Rieses bestens aus und wird Fragen gerne beantworten.

Gegen 16.30 bis 17 Uhr wollen wir wieder an der Waldschänke Eisbrunn sein. Dort erwartet alle Teilnehmer eine Brotzeit nach Rieser-Nachrichten-Art. Sie besteht aus einem Brotzeit-Brettl mit Leberwurst, kaltem Braten, geräuchertem Schinken, Obazda und Käse. Mit einem Radler dazu gibt es diese besondere Brotzeit nur am 5. August zu einem Sonderpreis von zehn Euro. Selbstverständlich gibt es auch alkoholfreie Getränke oder andere Bierspezialitäten. Die kleinsten Leser können auf dem angrenzenden großen Spielplatz herrlich toben. Sie wollen bei unserer Wanderung dabei sein? Dann melden Sie sich bitte telefonisch bei unserer Kollegin Brigitte Oesterreicher an. Ihre Durchwahl lautet 09081/83256. Bis zum Freitag, 28. Juli, ist das noch möglich. Wir freuen uns auf Sie!

(Quelle: Rieser Nachrichten, Foto R.Lienert)

"Wandern Sie mit uns auf dem Eisbrunnrundweg!"  können Sie auch online auf Augsburger-Allgemeine lesen.


Blasius Festival - Blasmusik zum Niederknien!

Das Haus Wallerstein unterstützt das internationale Blasmusikfestival

Am nördlichen Rieskraterrand, dort, wo Schwaben an Mittelfranken und Bayern an Baden- Württemberg grenzt – da liegt Fremdingen. Ein beschauliches Fleckchen Erde im Landkreis Donau- Ries an der Romantischen Straße zwischen Dinkelsbühl und Nördlingen. Doch vom 21. bis 23. Juli 2017 werden sich die idyllischen Wiesen rund um den Grünhof bei Fremdingen in ein großes Blasmusiklager verwandeln. Dann findet mit BLASIUS das erste Blasmusikfestival in Bayerisch- Schwaben statt. Natürlich mit allem, was dazugehört: 13 zünftige Musikkapellen und fetzige Bands aus dem In- und Ausland werden dem Publikum mit traditionellen Klassikern und modernen Arrangements einheizen. Ein Line-Up, das sich sehen lassen kann mit Blasmusik der Spitzenklasse aus Tirol von Viera Blech, den Power Polka Party People von Pro Solist’y, den fünf feschen Buben von Quattro Poly und der funkig-elektronischen Brass-Musik von Erwin & Edwin. Mit dabei sind auch Alpenblech, die Brauhausmusikanten, 5er Blech, Fättes Blech und viele mehr. Auf für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt: Auf dem Festivalgelände wird in herrlicher Biergartenatmosphäre eine abwechslungsreiche Speisekarte angeboten, die bayerische Schmankerl und regionale Spezialitäten enthält. Für den gemütlichen Zeltplatz wird es eine eigene Versorgungsstation fürs Frühstück, aber auch mit Nachschub an gekühltem Gerstensaft geben. Eine Open-Stage, die Platz für spontane Frühschoppen-Konzerte der Besucher bietet, und ein informativer Ausstellerbereich machen das Festivalfeeling perfekt.

Und das Beste: BLASIUS soll ein Festival von Musikanten für Musikanten und alle Blasmusikfreunde sein. Die Vorbereitung und Organisation wird in vollständig ehrenamtlicher Arbeit vom Musikverein 1871 Fremdingen e. V. geleistet. Als Kooperationspartner konnten die Verantwortlichen den Landkreis und die Marke DONAURIES gewinnen. Deshalb gibt’s das Wochenendticket zu einem unglaublich fairen Preis von 38 €. Wer neun blasmusikbegeisterte Freunde mitbringt, kann beim Feiern auch noch sparen. Ab einer Bestellung von 10 Karten werden automatisch 10 {03b57fed658526071620606f8fdd6002eb25a0860506a2c5dd98d5caeb76532f} Rabatt abgezogen. Für die neuesten Informationen rund ums Festival lohnt ein Besuch auf der Facebookseite. Also: Ticket besorgen, Zelt und Instrument einpacken und dabei sein beim allerersten BLASIUS! (Quelle: Pressetext der Veranstalter)

Das Haus Wallerstein unterstützt diese wunderbare Veranstaltung gleich mehrfach. So findet das Festival auf dem Gelände der Fürst Wallerstein Forstbetriebe statt und das Bier kommt aus dem Fürst Wallerstein Brauhaus.

 


Weißwurst, Bier und Bretzel

Interview mit Prinz Carl-Eugen

Am letzten Tag der Ipfmess wird von Schwäbisch Media zum traditionellen Frühschoppen eingeladen. Das legendäre Pressefrühstück lässt sich kaum einer aus Politik und Wirtschaft entgehen. Die Video-Reportage von Regio TV Schwaben mit Interview von Prinz Carl-Eugen sehen Sie hier online


Ipfmess: Schön war's, danke!

Die 206. Ipfmess in Bopfingen geht mit einem Lächeln zu Ende

Die Besucher, Schausteller, Wirte und Organisatoren können mit einem Lächeln eine positive Bilanz der diesjährigen Ipfmess' ziehen. In einem Artikel der Ipf- & Jagst Zeitung ziehen die Teilnehmer durchwegs einen positive Bilanz, was vor allem dem perfekten "Volksfest-Wetter" geschuldet war. Weder hielten zu hochsommerliche Temperaturen die Gäste davon ab das Festzelt aufzusuchen, noch hat anhaltender Regen den Ipfmess-Besuch vereitelt. Der Bürgermeister der Stadt Bopfingen, Dr. Gunter Bühler, bring es hocherfreut im Interview der Zeitung auf den Punkt: „Wettertechnisch gar es gigantisch, so gut wie die letzten zehn Jahre nicht“. Das Ergebnis waren hunderttausende fröhliche Besucher, die friedliche am Fuß des Ipfs ihre fünfte Jahreszeit feierten.

Das Fürst Wallerstein Brauhaus belieferte auch in diesem Jahr das Festzelt zum Senz und den Benedikter Biergarten. "Unsere Mitarbeiter hatten hinter den Kulissen allerhand zu tun, um die Wirte mit frischen Ipfmess-Bier zu versorgen, aber wenn die Stimmung der Gäste fröhlich ist und es gut läuft, dann macht es allen Beteiligten Spass unter Hochdruck zu arbeiten", so Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein. "Die Ipfmess' hat eine ganz besondere familiäre und herzliche Atmosphäre. Ich gehe immer wieder gerne hin. Schade, dass es schon wieder vorbei ist" fügt er an.

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Hier finden Sie den Link zum Artikel "Ipfmess-Bilanz kann sich sehen lassen"