Festbier

Ipfmess: Schön war's, danke!

Die 206. Ipfmess in Bopfingen geht mit einem Lächeln zu Ende

Die Besucher, Schausteller, Wirte und Organisatoren können mit einem Lächeln eine positive Bilanz der diesjährigen Ipfmess' ziehen. In einem Artikel der Ipf- & Jagst Zeitung ziehen die Teilnehmer durchwegs einen positive Bilanz, was vor allem dem perfekten "Volksfest-Wetter" geschuldet war. Weder hielten zu hochsommerliche Temperaturen die Gäste davon ab das Festzelt aufzusuchen, noch hat anhaltender Regen den Ipfmess-Besuch vereitelt. Der Bürgermeister der Stadt Bopfingen, Dr. Gunter Bühler, bring es hocherfreut im Interview der Zeitung auf den Punkt: „Wettertechnisch gar es gigantisch, so gut wie die letzten zehn Jahre nicht“. Das Ergebnis waren hunderttausende fröhliche Besucher, die friedliche am Fuß des Ipfs ihre fünfte Jahreszeit feierten.

Das Fürst Wallerstein Brauhaus belieferte auch in diesem Jahr das Festzelt zum Senz und den Benedikter Biergarten. "Unsere Mitarbeiter hatten hinter den Kulissen allerhand zu tun, um die Wirte mit frischen Ipfmess-Bier zu versorgen, aber wenn die Stimmung der Gäste fröhlich ist und es gut läuft, dann macht es allen Beteiligten Spass unter Hochdruck zu arbeiten", so Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein. "Die Ipfmess' hat eine ganz besondere familiäre und herzliche Atmosphäre. Ich gehe immer wieder gerne hin. Schade, dass es schon wieder vorbei ist" fügt er an.

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Hier finden Sie den Link zum Artikel "Ipfmess-Bilanz kann sich sehen lassen"


Biertransport über weit mehr als 60 Meter

Große Herausforderungen für das Sicherstellen des Biernachschubs auf der Ipfmess’

Es ist alles etwas anders auf der Ipfmess’. Mehr Idylle und Heimeliges, weniger Platz, mehr Gefühle. Für die Aussteller aber deutlich mehr Herausforderungen als anderswo. Denn, wo die Logistik wie selbstverständlich mit eingeplant ist, ist in Bopfingen alles viel kleinteiliger. Kein Platz, kein Durchkommen für große Fahrzeuge. Und deshalb auch kein direkter „Draht“ zu den Zapfhähnen! Alles muss genau geplant sein, damit, der edle Saft fließen kann. Und zwar mit viel Druck bis zu den Schank-Balken. Denn nichts würde das Ipf-Mess-Publikum mehr verärgern, als wenn das Bier ausginge. Deshalb wurde von Seiten des Fürst Wallerstein Brauhauses alles getan, um den Nachschub sicherzustellen.

Über alle Hindernisse hinweg: Braumeister Volker Röthinger prüft hier das Ergebnis höchstpersönlich. Nachschub läuft - die Ipfmess’ kann starten! Zum Wohl!


Null Schläge sind der Ipfmess-Hammer

Ipfmess: Bürgermeister stellt neuen Fassanstichrekord auf

Ein Artikel der Schwäbische Post von Martin Simon

Bopfingen ist gut für Rekorde – ob es nun um den längsten Schal im Land geht oder um den Titel für den zauberhaftesten Berg. Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler wiederum ist bekannt für präzise Schläge, besonders dann, wenn er mit Hammer und Zapfhahn an einem Bierfass hantiert. Einen, manchmal zwei und an schlechten Tagen auch drei Schläge benötigt Bühler für die Prozedur. Doch diesmal hat er beim Fassanstich einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt: Exakt NULL Schläge waren nötig und das Messbier floss. Bühler hatte den Hahn einfach reingedrückt, ein Hammer war nicht mehr nötig. Respekt.

Zuvor waren traditionell die Fahnenabordnungen von 49 Vereinen zu den Klängen der Stadtkapelle ins Festzelt Senz eingezogen, zuvor hatte der Bürgermeister verkündet: „Wir machen die Mess, aber ihr seid sie!“ und dafür viel Applaus geerntet.

Und auch am Tisch der Ehrengäste zeigte Bühler, dass er ein Mann schneller Lösungen ist. Weil bei der Mess im vergangenen Jahr das Bopfinger Stadtwappen verschwand, sorgte Bühler dafür, dass das neue Wappen sogleich am Tisch festgeschraubt wurde. Hano, wäre ja noch schöner....

Lesen Sie hier den ganzen Artikel der Schwäbische Post (Foto: Schwäbische Post)

 


Alle Feste - Bopfinger Ipfmess´- Fürst Walllerstein Brauhaus

Nach der Mess ist vor der Mess

Fürst Wallerstein Brauhaus beliefert auch das traditionsreiche Volksfest in Bopfingen

Ein Artikel der Rieser Nachrichten gibt einen Überblick über das ganze Programm.

"Nach der Mess ist vor der Mess" von B.Schied

Von Freitag an bis zum kommenden Dienstag ist wieder Ipfmess – das größte Volksfest in der Region Ostwürttemberg. Am Fuß des Hausberges werden wiederum zahlreiche Gäste von der Ostalb, aber auch aus dem benachbarten Ries und nicht zuletzt aus Mittelfranken, erwartet. Nicht wenige Zeitgenossen sprechen davon, dass die Ipfmess von der Atmosphäre her die Nördlinger Mess’ auf den zweiten Platz verdrängt, weil gemütlicher und überschaubarer.

Das Rahmenprogramm entspricht weitgehend dem der vergangenen Jahre. Neben einem Vergnügungspark, Bier- und Weingärten zeigen die Betriebe und Fachgeschäfte aus der Region ihr Leistungsspektrum in den Ausstellungszelten des örtlichen Gewerbe- und Handelsvereins.

Freitag: Offiziell eröffnet wird die Ipfmess heute Abend um 19 Uhr mit dem Einmarsch der Fahnenabordnungen zahlreicher Vereine und dem Bieranstich von Bürgermeister Gunter Bühler im Festzelt Senz. Den krönenden Abschluss des ersten Tages bildet das traditionelle Feuerwerk ab 23 Uhr.

Samstag: Am morgigen Samstag gibt es um 13.45 Uhr am Bopfinger Marktplatz ein Standkonzert. Anschließend geht es mit Vereinen und Gruppen im Festzug zum Ipfmessplatz.

Sonntag: Der Sonntag beginnt traditionelle mit einem ökumentischen Gottesdienst im Festzelt. Von 13 bis 18 Uhr sind in der Innenstadt die Geschäfte geöffnet.

Montag: Der Ipfmess-Montag gehört vormittags der Landwirtschaft. Bei einer Bauernkundgebung im Zelt spricht in diesem Jahr Ministerialdirigent Joachim Hauck vom Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg zu aktuellen Themen der Landwirtschafts- und Energiepolitik.

Dienstag: Der Dienstag ist der „Familientag“ an dem diese den gesamten Tag über auf der Ipfmesse die Familienrabatte nutzen können, bevor dann am Abend das größte Volksfest Ostwürttembergs zu Ende geht.

Anreise: Parkplätze stehen zur Verfügung, die erfahrungsgemäß jedoch schnell weg sind, weshalb sich die Besucher überlegen sollten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bopfingenzu kommen oder sich zur Messe fahren und abholen zu lassen. Ein Buspendelverkehr aus den umliegenden Orten ist eingerichtet.

Mittlerweile ist auch der neue Kreisverkehr in der Innenstadt am Gasthaus Krone soweit fertiggestellt, das er zur Ipfmess befahren werden kann. Gleiches gilt für die neue Bahnunterführung beim BayWa-Gelände, über die Besucher vom Härtsfeld wieder die Stadt erreichen können. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass während der Ipfmess-Tage - vor allem während des Umzugs am Samstag - mit Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 29 zu rechnen ist.

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"Nach der Mess’ ist vor der Mess" - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine:

 

 

 


Dieses Bier trinkt die Nachbarstadt

Bei der Bopfinger Bierprobe gibt es einen Seitenhieb in Richtung Nördlingen

Ein Artikel der Augsburger Allgemeine

Sie war trotz tropischer Temperaturen sehr gut besucht, die Bopfinger Schranne, in der die alljährliche „Ipfmessbierprobe“ in bewährtem Rahmen stattfand. Und wie zu erwarten, wurde das Festbier „für gut befunden“.

Braumeister Volker Röthinger vom Fürstlichen Brauhaus Wallerstein erläuterte, worauf er dieses Jahr bei dem speziell für Bopfingen eingebrauten Bier besonderen Wert gelegt hatte. Nicht nur, dass das Festbier sehr vollmundig sein sollte, bernsteinfarbig und malzig im Geschmack. Nicht nur, dass es 13,6 Prozent Stammwürze hatte und eine angenehme „Bittere“ im Nachtrunk, auch der Schaum sollte in diesem Jahr ganz besonders schön „stehen“, weshalb er eine besondere Braugerste – neben Malz vom Härtsfeld und Hopfen aus Spalt – verwendete, die genau diesen Effekt garantierte. Wovon sich die Anwesenden gerne überzeugen ließen, ihr Bier, war die einhellige Meinung, passt sehr gut zum Fest. Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein verwies auf die Tatsache, dass der geneigte Kenner aktuell drei verschiedene Festbiere gegenverkosten könne – eben das Ipfmessbier, das Nördlinger Festbier im dortigen Mess-Zelt und das Märzen im Sixengarten.

Eine Bopfinger Idee jetzt auch übernommen

Bürgermeister Dr. Gunter Bühler konnte sich einen kleinen Seitenhieb auf Nördlingen nicht verkneifen, hätten die dortigen Räte doch jetzt die Idee der Bopfinger übernommen, das Festbier im größeren Rahmen zu präsentieren. Aber an die Stimmung „beim Volksfest Nummer 1 in der Region“, so Bühler, könne man auch mit solchen Maßnahmen nicht herankommen. Immerhin gönnte er den Nördlingern das aktuell tolle Mess’-Wetter und wünschte sich für „sein“ Event ähnlich ideale Voraussetzungen.

Den Artikel "Dieses Bier trinkt die Nachbarstadt" können Sie auf auf Augsburger Allgemeine online lesen.


Es gibt wieder Ipfmess-Bier

Pünktlich zur Bopfinger Ipfmess' kommt das köstliche Festbier in den Handel

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und so können Sie schon heute mit einem kühlen Ipfmess-Bier auf die diesjährige Ipfmess' anstossen.

Unsere Heimat ist stark mit den Jahreszeiten verankert und auch das Fürstliche Brauhaus Wallerstein kultiviert dieses Brauchtum mit saisonalen Bierspezialitäten. Das traditionelle Festbier für die historische Ipfmess’ wird alljährlich in der urigen Bügelverschlussflasche abgefüllt. Das flüssige Gold wurde extra für das historische Volksfest mit Malz vom Härtsfeld und Hopfen aus Spalt eingebraut, als besonderer Genuss für die festlichen Tage rund um den Bopfinger Ipf.

Mit dem Bopfinger Ipfmessbier ist ein genauso charaktervolles wie süffiges Bier kreiert worden, das der langen Brautradition sowohl des Hauses Wallerstein als auch der beliebten Bopfinger Ipfmess' selbst „zur Ehre gereicht“. Es zeichnet sich mit einer Stammwürze von 13,5 {03b57fed658526071620606f8fdd6002eb25a0860506a2c5dd98d5caeb76532f} und einem etwas höheren Alkoholgehalt von 5,6 vol. {03b57fed658526071620606f8fdd6002eb25a0860506a2c5dd98d5caeb76532f} aus. Goldgelb ist seine Farbe, feinporig der Schaum. Ein so süffiger und harmonischer Biergenuss lädt zum Verweilen ein.

Das Ipfmess-Bier ist ab sofort im gut sortierten Getränkehandel oder online, aber nur für kurze Zeit, zu erhalten.

 


Festbier für die Ipfmess’ 2017 verkostet

Die traditionelle Bierprobe in der Bopfinger Schranne

Voll war sie, die Schranne in der Bopfinger Innenstadt. Voll mit erwartungsfrohen Gästen aus Vereinen und Ehrenamtlichen und natürlich mit den Stadtrat, der die alljährliche „Pflicht“ hat, das „neue“ Ipfmessbier zu verkosten. Man musste ein wenig auf Bürgermeister Dr. Gerhard Bühler warten, der noch in einem Termin gebunden war, aber die Stadtkapelle vertrieb den Wartenden die halbe Stunde Zeit. Aber als der Bürgermeister dann zur Tat schritt, war mit einem gekonnten Schlag alles ganz schnell erledigt: das Bier konnte fließen und ordnungsgemäß probiert werden.

 

Video: Gekonnter Anstich von Bürgermeister Dr. Bühler

Braumeister Volker Röthinger erklärte kurz, worauf er dieses Jahr bei dem speziell für Bopfingen eingebrauten Bier besonderen Wert gelegt hatte. Nicht nur, dass das Festbier sehr vollmundig sein sollte, bernsteinfarbig und malzig im Geschmack. Nicht nur, dass es 13,6 {03b57fed658526071620606f8fdd6002eb25a0860506a2c5dd98d5caeb76532f} Stammwürze hatte und eine angenehme „Bittere“ im Nachtrunk … auch der Schaum sollte in diesem Jahr ganz besonders schön „stehen“, weshalb er eine besondere Braugerste - neben Malz vom Härtsfeld und Hopfen aus Spalt - verwendete, die genau diesen Effekt garantierte. Wovon sich die Anwesenden gerne überzeugen ließen, ihr Bier, war die einhellige Meinung, passt sehr gut zum Fest!

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein verwies auf die Tatsache, dass der geneigte Kenner aktuell drei verschiedene Festbiere gegenverkosten könne - eben das Ipfmessbier, das Nördlinger Festbier im dortigen Mess-Zelt und das Märzen im Sixengarten. Und natürlich seien alle drei auch in Flaschen im gut sortierten Getränkehandel oder online zu erhalten.

Bürgermeister Bühler konnte sich einen kleinen Seitenhieb auf Nördlingen nicht verkneifen, hätten die dortigen Räte jetzt auch die Idee der Bopfinger übernommen, das Festbier im größeren Rahmen zu präsentieren. Aber an die Stimmung „beim Volksfest Nr. 1 in der Region“, so Bühler, könne man auch mit solchen Maßnahmen nicht herankommen. Immerhin gönnte er den Nördlingern das aktuell tolle Mess’-Wetter und wünschte sich für „sein“ Event ähnlich ideale Voraussetzungen.


Märzen vom Fass. Einmalig

Das Fürst Wallerstein Märzen gibt es so nur im Sixengarten

Man muss sich schon die Frage stellen, warum es ein Märzen-Bier im Juni gibt. Kenner wissen, dass vor der Erfindung der Kühlmaschine zum Ende des Winters ein möglichst starkes Bier gebraut wurde. Man konnte damals während der warmen Monate nicht brauen. Deshalb musste - um nicht in „Versorgungsengpässe“ zu kommen - dieses Bier lange halten. Im „Notfall“ und bei Bedarf konnte es im Sommer sogar mit Wasser verdünnt werden. So viel gab der starke Sud allemal her. So kam das Bier zu seinem Namen.

„Heute ist dieses Bier natürlich unverdünnt“, verspricht Braumeister Volker Röthinger, „bei uns ein kräftiges, bernsteinfarbenes Festbier mit 5,5 {03b57fed658526071620606f8fdd6002eb25a0860506a2c5dd98d5caeb76532f} Alkohol und steht das ganze Jahr zur Verfügung.“ Es sei sehr vollmundig, malzig und gut gehopft und passt deshalb besonders gut zu den auf der Mess’ servierten Spezialitäten vom Grill.

Vor allem: vom Fass gibt es das Märzen aus dem Wallersteiner Brauhaus nur im gemütlichen Sixengarten auf der Kaiserwiese. Für Bierkenner eine einmalige Chance, das Bier „brauereifrisch“ zu trinken. Besser wird's nicht. Also kommen Sie in den Sixengarten.

Ansonsten ist es im Getränkemarkt in der urigen Euroflasche zu haben.


Ein spritziger Mess’-Auftakt

In Nördlingen begann am Wochenende das größte Volksfest Nordschwabens. Zunächst zogen 63 Gruppen durch die Stadt. Der Bieranstich verlief nicht ganz reibungslos

Ein Artikel der Augsburger Allgemeine von Denis Dworantschek

Der zweite Schlag schien schon zu sitzen. Oberbürgermeister Herrmann Faul und Braumeister Volker Röthinger waren sich einig – das Bierfass ist angestochen. Der Hahn wurde geöffnet und ein kleiner Schluck floß in den ersten Bierkrug. Doch plötzlich gab es eine Bier-Fontäne und die spritzte auf den Braumeister nass. Ein dritter Schlag des Oberbürgermeisters rettete die Situation. Das Freibier auf der Nördlinger Mess’ 2017 floß endlich reibungslos.

Noch kurz davor hatte Faul bei seiner Eröffnungsrede auf der Kaiserwiese gescherzt: „Drückt mir die Daumen, dass ich nicht so viel von dem Freibier verschütte.“ Da stand er zusammen mit dem Stadtrat auf dem Podest des Fahrgeschäftes „Top Spin“. Die Nördlinger Knabenkapelle spielte unter der Leitung von Michael Fischer zwei Stücke und die Privilegierte Schützengesellschaft 1399 gab Salutschüsse ab. Anschließend trauten sich Vertreter des Stadtrates und der Stadtverwaltung unter den Augen zahlreicher Zuschauer zu einer wilden Fahrt im „Top Spin“ – darunter Jörg Schwarzer, Rita Ortler, Daniel Wizinger, Markus Landenberger-Schneider, Gudrun Gebert-Löfflad, Andrea Eireiner, Josef Schormüller und Thomas Knie. Der Oberbürgermeister sah sich die Fahrt vom sicheren Boden aus an.

Bei bestem Wetter waren eine Stunde zuvor 63 Gruppen aus dem Ries beim traditionellen Umzug durch die Nördlinger Altstadt gezogen. Trachtenvereine, Musikkapellen, Oldtimer und Sportvereine starteten am Tändelmarkt und drehten eine Runde durch die Fußgängerzone. Am Baldinger Tor verließ der farbenfrohe Umzug die Innenstadt. Tausende Zuschauer säumten die Straßenseiten und jubelten den Teilnehmern zu. Der Oberbürgermeister und der Stadtrat empfingen die Gruppen an der Achterbahn „Wilde Maus“, die zwischen dem Auto-Scooter und dem Riesenrad steht. Bei seiner Eröffnungsrede betonte Faul, dass die Mess’ ein Fest ohne gedrückte Freude sein soll. „Und hoffentlich mit genauso tollem Wetter wie heute weitergeht.“ Viele Besucher waren zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Festgelände unterwegs. Vor dem Bierzelt der Familie Papert gab es keinen freien Platz mehr, am Riesenrad bildete sich eine lange Schlange

Um 16 Uhr fand dann der Bieranstich statt. Für wenige Minuten war es ganz still im Zelt. Das Festbier mit dem Namen „Nördlinger“ stellt erstmals in diesem Jahr das Fürst Wallerstein Brauhaus her. Feswirt Jürgen Papert kommentierte amüsiert die Bierfontäne nach den zwei Schlägen Fauls, worauf der Oberbürgermeister ihm scherzhaft mit dem Hammer drohte. Nach dem spritzigen Anstich sagte Faul: „Der Braumeister und ich waren uns sicher, dass der Hahn sitzt.“ Volker Röthinger nahm die ungewollte Dusche locker. „Ein dritter Schlag wäre wohl nicht verkehrt gewesen“, sagte der Braumeister. Aber im Nachhinein sei man eben immer schlauer.

Anschließend spielte die Band „BB-Live“ bis dann am Abend die „Würzbuam“ auftraten. Ausgelassen feierten die Besucher auf den Bierbänken den Auftakt der Nördlinger Mess, die noch bis zum kommenden Montag geht.

Ein Artikel der Augsburger Allgemeine von Denis Dworantschek


„Nördlinger“ aus Wallerstein

Der Gerstensaft für das in gut einer Woche beginnende Volksfest ist getestet und für gut befunden worden. Der Oberbürgermeister erinnert daran, dass die Mess’ in der Historie auch schon mal Grund zum Streit war. 

Ein Artikel von Robert Milde, Augsburger Allgemeine

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Über Biergeschmack ganz besonders. Dabei sind in der Welt der Hopfen und Malz-Kenner zwei Fraktionen feststellbar: Die einen bevorzugen möglichst große Mengen für möglichst wenig Geld, die anderen sind gnadenlos auf der Jagd nach der vermeintlich ultimativen Qualität und bereit, dafür jeden Preis zu zahlen.

Welche Philosophie am Mittwochabend bei der traditionellen Messbier-Verkostung im Ochsenzwinger mehrheitlich vertreten war, lässt sich im Nachhinein schwer feststellen. Tatsache ist jedenfalls, dass es nach der Schließung der Anker-Brauerei im vergangenen Jahr die erste Messbierprobe unter der Ägide des Fürst-Wallerstein-Brauhauses war. „Das ist eine ganz besondere Ehre für uns“, sagte Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein in seiner launigen Begrüßung, in der er auch begründete, warum neben dem Stadtrat und weiteren Vertretern des öffentlichen Lebens auch zahlreiche Vorstandsmitglieder der Nördlinger Vereine erstmals eingeladen waren: „Wir wollen das Qualitätsurteil über unser neues Messbier auf eine breitere demokratische Basis stellen. Sie sind quasi unsere Botschafter.“ Der Erbprinz betonte, dass man sich in der Brauerei einige Gedanken über Namen und Logo des diesjährigen Festbieres gemacht habe. Durchaus überraschend, dass die naheliegende Lösung noch nie verwendet wurde: Das Festbier 2017 heißt „Nördlinger“. Das habe sich wohl noch niemand getraut, meinte Erbprinz Carl Eugen augenzwinkernd.

Bei so viel Harmonie musste Oberbürgermeister Hermann Faul dann doch ein wenig Essig in den Wein, Pardon, Wasser ins Bier gießen. In seinen Auszügen aus der Geschichte der Nördlinger Mess’ erinnerte er an den Beginn des 19. Jahrhunderts, als die damalige Fürstin von Wallerstein eine Konkurrenzveranstaltung („sogar mit Opernaufführungen“) etablieren und den Bürgern verbieten wollte, nach Nördlingen zu fahren. Der Kaiser höchstpersönlich habe dem Spuk dann nach zwei Jahren ein Ende bereitet und quasi einen „Gebietsschutz“ für die Mess’ erlassen. Faul: „Sie sehen, Nördlingen und Wallerstein waren schon mal weit auseinander, jetzt sind sie wieder eng beisammen.“

Wie schmeckt nun das „Nördlinger“ aus Wallerstein, gebraut unter anderem mit Malz aus Nördlingen und Hopfen aus Spalt? Als Freibier großartig, waren sich die Gäste am Mittwoch im Ochsenzwinger einig. Aber auch für die 7,60 Euro pro Maß, die ab dem 17. Juni auf der Kaiserwiese fällig sind, wird der goldgelbe Gerstensaft (13,5 Prozent Stammwürze und knapp 5,6 Prozent Alkohol) wohl genügend Abnehmer finden. Prost!

Quelle: Augsburger Allgemeine, 8. Juni 2017

 


Ein "Nördlinger Festbier" für Nördlingen

Fürst Wallerstein Brauhaus kreiert erstmals ein Festbier exklusiv für das Nördlinger Volksfest

Ein erstes wirklich „eigenes“ Bier, an das die Nördlinger Brauereien in über 400 Jahren Brautradition bisher nicht gedacht haben, liefert jetzt das Fürst Wallerstein Brauhaus für die Nördlinger Mess’: das erste Nördlinger Festbier! Sprich: eines, das auch genau so heißt, „Nördlinger Festbier“.

Wie Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein, der Inhaber des Brauhauses, mitteilt, ist mit dem Nördlinger Festbier ein genauso charaktervolles wie süffiges Bier kreiert worden, das der langen Brautradition sowohl des Hauses Wallerstein als auch der Stadt Nördlingen selbst „zur Ehre gereicht“.

In Zusammenarbeit mit dem Festwirt hat man sich in Wallerstein Gedanken gemacht, wie denn die Beschaffenheit des „neuen“ Festbieres sein soll. Die Familie Papert wünschte sich ein helles Bier, von der Stadt Nördlingen kam die Auflage eines Stammwürzeanteils von 13 bis 14 %. Ein Bier, das genau diese Vorgabe erfüllt, reift gerade in den berühmten Felsenkellern auf dem Wallersteiner Schlossberg.

Um Befürchtungen von langjährigen Mess’-Besuchern entgegenzutreten, dass sie sich jetzt auf einen vielleicht ungewohnten Genuss einlassen müssen, hat das Brauhaus einen ganz neuen Weg der Bierprobe gewählt. Bisher war es traditionell „dem Rat der Stadt“ vorbehalten, das Bier im Rahmen der "Bierbeschau" stellvertretend für die Bevölkerung zu probieren und gut zu heißen. Das wird auch so bleiben, aber die Ratifizierung dieser Entscheidung wird in diesem Jahr ein Privileg eines viel größeren Kreises sein.

 Denn Prinz Carl-Eugen hat sich entschlossen, neben den Räten auch alle Nördlinger Vereinsvorstände zur Bierprobe einzuladen. Da ist natürlich auch ein größerer Raum vonnöten und so wird die Bierprobe erstmals im Nördlinger Ochsenzwinger stattfinden.

 Die Einladungen sind verschickt und Prinz zu Oettingen-Wallerstein hofft, dass möglichst viele seiner Einladung folgen. Denn die Produkte des Hauses Wallerstein sind, wie er sagt, „ein besonderer, aber kein elitärer Genuss“.

 Man darf gespannt sein, ob auch der „große Kreis“ nach der Verkostung die Freigabe für das erste Original Nördlinger Festbier erteilen wird. Am 7. Juni 2107, kurz nach 19.00 Uhr, wird man mehr wissen.