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Festbier, Blasmusik und Heimatgefühle in der festlich geschmückten Schranne

Wenn sich die Schranne in Bopfingen mit Vereinsvertretern, Musik, guten Gesprächen und dem Duft frisch gezapften Festbieres füllt, dann ist klar: Die Ipfmesse rückt näher. Rund 140 Gäste kommen zur diesjährigen Ipfmessbierprobe zusammen, um das neue Festbier erstmals zu verkosten und gemeinsam auf die bevorstehende Mess’ anzustoßen.

Für den musikalischen Auftakt sorgt traditionell die Stadtkapelle Bopfingen und schafft schon zu Beginn genau die Atmosphäre, die viele mit der Ipfmesse verbinden. Zwischen Blasmusik, bekannten Gesichtern und gespannter Erwartung wächst spürbar die Vorfreude auf das größte Volksfest der Region.

Goldgelb, vollmundig und mit perfekter Schaumkrone

Beim Einschenken zeigt sich schnell, warum die Spannung auf das diesjährige Festbier jedes Jahr aufs Neue groß ist. Goldgelb läuft es ins Glas, darüber eine fein stehende Schaumkrone. Süffig, vollmundig und mit genau dem Charakter, den ein echtes Festbier braucht.

Bürgermeister Dr. Gunter Bühler betont bei seiner Begrüßung die enge und langjährige Verbindung zwischen der Stadt Bopfingen und dem Fürst Wallerstein Brauhaus. Regionalität sei dabei kein Schlagwort, sondern gelebte Partnerschaft: eine Brauerei aus der Region, Rohstoffe von hier und ein Bier, das Menschen zusammenbringt.

Auch Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein spricht über die besondere Bedeutung des Ipfmessbieres. „Das Zusammenhalten in der Region wird oft nur gefordert. Rund um die Ipfmesse wird es wirklich gelebt. Genau dafür brauen wir dieses Bier: für gemeinsame Stunden, für Vereine, Freundschaften und dieses besondere Mess’-Gefühl“, so der Erbprinz.

Mit einem Augenzwinkern spricht Braumeister Martin Lechner in diesem Jahr vom „betreuten Brauen“. Denn das Ipfmessbier wurde nicht nur gemeinsam eingebraut, sondern zuvor auch gemeinsam gezwickelt. Obwohl das Bier nach einer langjährig überlieferten Rezeptur gebraut wird, entstehen jedes Jahr kleine Nuancen im Charakter des Bieres. Entscheidend seien dabei vor allem Zeit, Erfahrung und Geduld. „Ein Bier mit langer Reifezeit kostet Geld. Aber genau diese Zeit macht am Ende die Qualität aus“, erklärt Dr. Gunter Bühler.

Und genau das schmeckt man auch. Mit 13,6 Prozent Stammwürze und 5,5 Prozent Alkohol bringt das Ipfmessbier alles mit, was ein echtes Festbier auszeichnet: kräftig, ausgewogen und wunderbar süffig.

„Hau nauf!“: Jubiläumsvereine übernehmen den Fassanstich

Ein besonderer Moment des Abends ist schließlich der traditionelle Fassanstich. Unter lautstarken „Hau nauf!“-Rufen aus dem Publikum darf diesmal Dana Erck vom Liederkranz Bopfingen das Fass anstechen. Unterstützt wird sie dabei von Berthold Häußler, Ehrenvorsitzender des Musikvereins Aufhausen, sowie Vertretern der DLRG Trochtelfingen – alles Vereine, die in diesem Jahr ein Jubiläum feiern.

Nach mehreren Schlägen fließt schließlich das erste Ipfmessbier der Saison. Im Saal wird angestoßen, gelacht und gefeiert. Spätestens jetzt ist allen klar: Die Ipfmesse kann kommen.

Zwischen frisch gezapftem Festbier, regionaler Verbundenheit und vielen bekannten Gesichtern zeigt sich an diesem Abend einmal mehr, was die Ipfmesse so besonders macht. Sie ist weit mehr als nur ein Volksfest. Sie ist ein Stück Heimat.

Ab sofort im Handel erhältlich

Ab sofort ist das Ipfmessbier 2026 auch im regionalen Handel erhältlich. Damit beginnt die Vorfreude auf die Ipfmesse nicht erst auf dem Festplatz, sondern schon zuhause im eigenen Kühlschrank. Ob zum Grillabend, im Biergarten oder gemeinsam mit Freunden – mit jedem Schluck kommt ein Stück Mess’-Gefühl ins Glas. Wer die Vorfreude auf die Ipfmesse schon zuhause genießen möchte, muss übrigens nicht unbedingt aus der Region kommen. Das Ipfmessbier kann auch bequem online bestellt werden – für alle, die sich ein Stück Mess’-Gefühl nach Hause holen möchten.